Verdis "Don Carlos" klingt wie in alten Zeiten

Mit der letzten Premiere der Saison zieht man Bilanz einer Spielzeit: Ein grandioses Sängerensemble und das Orchester unter Franz Welser-Möst sichern trotz matter Szene musikalische Festtagsqualität.

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(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)

Nein, die Inszenierung ist keine Meisterleistung. Man hätte denselben Effekt wohl auch in den alten Bühnenbildern erzielen können. Und doch: Der Escorial ist eine Premiere wert. Was am Samstagabend in der Wiener Staatsoper zu hören war, rechtfertigte jeden äußeren Aufwand. Im Ausklang einer Spielzeit zumal, in der sich die Kräfte des Hauses im Repertoire wiederholt auf exzeptionelle Weise geballt haben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.06.2012)

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