Ein Auftritt in der Wiener Staatsoper ist für die Musiker des Erfolgsseptetts The Philharmonics eigentlich nichts Ungewöhnliches, setzt sich die Formation doch Großteils aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker zusammen, denen sich ein Berliner Philharmoniker und ein Pianist hinzugesellen. Allerdings wird die Musikrichtung am 2. Juli eine andere sein, stehen die Musiker doch im Rahmen des Jazz Fests dem Stimmkünstler Bobby McFerrin zur Seite. Dieser lädt unter dem Titel "Solo & Special Guests" in die heiligen Hallen der Klassik. Der 1950 in New York geborene Sänger Bobby McFerrin begeistert seit Jahren mit seiner instrumentalen Stimmführung und Improvisationsgabe.
Genre-Grenzgänger
Zugleich passen die Philharmonics und McFerrin durchaus auf eine gemeinsame Bühne, stellen beide doch Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz, U- und E-Musik dar. "Wir möchten mit unserer Musik auch jene Leute erreichen, die der Klassik eigentlich nicht zugetan sind", hatte Philharmonics-Geiger Tibor Kovac bei der Präsentation des neuen Albums "Fascination Dance" erklärt.
Ehrung im Teesalon
Das scheint gelungen zu sein, konnten die sieben Musiker doch mehr als 10.000 Käufer für ihre Platte begeistern, in der sie Tänze von Brahms über Schostakowitsch bis zu Chick Corea durchmessen. Für diesen Verkaufserfolg wird das Ensemble am kommenden Montag im Teesalon der Staatsoper geehrt.
(Ag./Red.)

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