"Elektra": Eine flog übers Kuckucksnest
Grazer Oper: Die Neuproduktion der Richard-Strauss-Oper "Elektra" von Johannes Erath gerät zur platten Psychiatrie-Reportage.
Gergiev mit fröhlichem russischen Allerlei
Harte Akkorde und unartige Scherze gab es diesmal im Wiener Musikverein zur traditionellen Sonntagsmatinee.
Verdi in Wien: Ewiger Kampf um Tenöre!
Nach Wagner und Strauss widmet die Staatsoper Italiens Großmeister einen Schwerpunkt – und hat immerhin Peter Seifferts Debüt als Otello im Talon.
Alles Chopin! Ingolf Wunder ist kein Tastendonnerer
Der Kärntner Pianist zeigte im Musikverein, dass er seine Fingerfertigkeit in den Dienst der Musik stellt.
Gatti: Berückende Tröstungen vom Himmel
Im Musikverein sorgte Daniele Gatti mit den Wiener Philharmonikern und dem Singverein für Breite und Dichte.
Philharmoniker: Rudolf Buchbinder und karge Linien
Mariss Jansons brach im Musikverein eine Lanze für Rachmaninow und begleitete Wiens Meisterpianisten bei Brahms.
Haydns Symphonik, seine Liebe und seine Vorbilder
Nikolaus Harnoncourt richtete im Musikverein ein Haydn-Fest aus. Am Tag davor: Ton Koopman im Konzerthaus.
Philharmoniker: Mahler ohne Text, Beethoven ohne Biss
Matthias Goerne sang "Des Knaben Wunderhorn", Christoph Eschenbach dirigierte, man verstand wenig.
Cerha legt Beethovens Neunter ein Fundament
Im Musikverein präsentierte das Leipziger Gewandhausorchester unter Chailly Novitäten. Friedrich Cerha fiel die Ehre zu, eine "Einleitung" zur Neunten zu verfassen.
Jubel um Natalie Dessay, die ungewöhnliche "Traviata"
Premiere an der Wiener Staatsoper, außerordentlich musiziert unter Bertrand de Billys Leitung, mit verhältnismäßig kleinen Stimmen, aber voll großer Emotion.
Bruckner als spannender Zeitgenosse der Zukunft
Wie Bruckner wirklich klingen soll: Das Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly mit der Sechsten in St. Florian.
"Wiener Blut" aufs hiesige TV-Niveau reduziert
Die Volksoper spielt Johann Strauß mit Wolfgang Böck, aber beinah ganz ohne taugliche Sänger.
Plácido Domingo: Ein Doge mit viel Autorität
Verdis "Simon Boccanegra", endlich auch in Wien mit Plácido Domingo in der Titelpartie: Ein fast rundum geglückter Saisonstart.
Jugendorchester: Tschaikowsky mit viel Energie
Das 1986 von Claudia Abbado gegründete Jugendorchester gastierte zum wiederholten Mal bei den Festspielen, heuer mit Altmeister Sir Colin Davis am Dirigentenpult.
Grafenegg: Furioso Buchbinders für Klassik & Romantik
Virtuosität? Gilt das Wort auch, wenn ein Pianist, der technisch alles kann, nicht auf Nummer sicher geht, wenn er alles riskiert?
Eugen Onegin: Singende Seele
Mariss Jansons dirigiert Tschaikowskys melancholische Oper, Stefan Herheim inszeniert: ein klingendes Ereignis, ein vollblütiges Seelendrama.
Wiener Sieg auf russischem Terrain: Musikverein-Konzert
Das Webern Symphonie Orchester ließ unter Franz Welser-Möst Strawinskys Puppen und Tschaikowskys Bauern tanzen.
Wenn Euridice mit Amor in gen Himmel verschwindet
Mit einem "halbszenischen" Spektakel bewies ein junges Sängerensemble, dass Schlichtheit nicht mit Langeweile gleichzusetzen sein muss.
Konzerthaus: Bach-Kantaten, exemplarisch expressiv
Georg Nigl dominierte den dritten Abend von Luca Piancas Zyklus im Wiener Konzerthaus.
"Nabucco" an der Staatsoper: Gut gebrüllt, ihr Löwen
Nicht nur der Gefangenenchor wirkt an diesem Abend jenseits aller Stildebatten zum Thema Verdi-Gesang.
Osterklang-Auftakt mit "Biblischen Liedern"
Die Wiener Philharmoniker eröffneten den Osterklang Wien mit selten zu hörenden Werken von Antonín Dvořák und Josef Suk.
Musikverein: Küchl braucht keine Betriebsanleitung
Haydn, Dvořák, aber auch René Staar – mit Wiener Schmäh ein Erlebnis.
Klingende Camouflage im Konzerthaus
Das Emerson String Quartet mit Elisabeth Leonskaja: Ein tolldreistes Risiko. Elektrisierende Spannung zeichnet die Auftritte des Quartetts seit 35 Jahren aus.
Philharmoniker: Alle Register ziehen für den "Antichrist"
Die Wiener Philharmoniker unter Franz Welser-Möst und die virtuose Dame Gillian Weir erprobten die neue Musikvereinsorgel erst einmal mit höchst weltlichen Klängen.
Das ORF-Orchester brilliert auch mit seinem neuen Chef
Das RSO musizierte unter Cornelius Meister zum Gedenkjahr Mahler, Bloch und Neues in Mahlers Geist.
Mutter spielt mit ihren Stipendiaten im Musikverein
Die Soloviolistin Anne-Sophie Mutter widmete den zweiten Satz aus Bachs Doppelkonzert den Tsunami-Opfern.
"Arabella": So plaudert man nur in Wien
Ensemble und Gäste demonstrieren in der Staatsoper, wie man Richard Strauss gerecht wird.
"La Resurrezione" im Musikverein
Schaurige Posaune des Teufels: Leid, Trauer – und schließlich Jubel. Händels Auferstehungsoratorium unter Nikolaus Harnoncourt.
Volksoper: Immergrüner Csárdásspaß
Wiederbelebung einer alten Bekannten: Emmerich Kálmáns "Csárdásfürstin" wurde von Robert Herzl neu einstudiert.
"La Sonnambula": Schlafwandlerin in der Staatsoper
Die Hausdebütantin Sarah Coburn erfreut in Vincenzo Bellinis Oper mit Wendigkeit und Charme. Ebenfalls neu für Wien war Evelino Pidò am Pult


Fünf Neustarts Scorseses Filmmärchen, starkes Sozialdrama, Star Wars in 3D



John Malkovich Hollywoodstar als Wiens Casanova
Erotik statt Körperkunst Andreas H. Bitesnichs neue Serie
Grammys 2011 Eminem, Lady Gaga & Co. im Wettstreit




