Über das reiche Erbe an Operetten, das Walzerkönig Johann Strauß uns hinterlassen hat, weiß der Musikfreund kaum Bescheid. Meist verhindert mangelhafte dramaturgische Stringenz der Libretti die dauerhafte Präsenz der Werke in den Spielplänen. Immerhin: Die Staatsoperette Dresden unter dem österreichischen Dirigenten Ernst Theis hat nun schon die dritte unbekannte Strauß-Operette, „Prinz Methusalem“, produziert und auf CD verewigt. Ganz gleich, ob man an die Lebensfähigkeit der Stücke glaubt: Da ist viel spritzige Ensemblekunst und manch opernhaft-lyrisches Duett zu entdecken, das man als Sammler nicht missen möchte. (cpo 777 747)
Johann Strauß: „Prinz Methusalem“
11.10.2012 | 17:11 | Von Wilhelm Sinkovicz (Die Presse)
Über das reiche Erbe an Operetten, das Walzerkönig Johann Strauß uns hinterlassen hat, weiß der Musikfreund kaum Bescheid.
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