Richard Wagner: Sonaten und Lieder

Im Jubiläumsjahr ist dieser Einblick in die Kinderstube eines Komponisten, den Tobias Koch gestaltet hat, höchst willkommen.

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Als „Opus 1“ bezeichnete der 18-jährige Richard Wagner 1832 seine Klaviersonate in B-Dur. Auf Beethovens Spuren wandelte er in diesen Gesellentagen, man spürt es – und hört auch die Hommage an den Opern- und Klaviermeister Weber, der sozusagen Wagners zweiter Patenonkel war. Von der melodischen Meisterschaft und dem formalen Innovationspotenzial des Musikdramatikers ist auch in den Liedern aus Goethes „Faust“ noch gar nichts zu spüren. Doch im Jubiläumsjahr ist dieser Einblick in die Kinderstube eines Komponisten, den Tobias Koch (als Pianist auf einem Hammerflügel der Zeit) gestaltet hat, höchst willkommen. („Wagner: Sonaten und Lieder, cpo 777“)

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