Johann Sebastian, der Dramatiker

Kritik Philippe Jordan dirigierte in seinem Bach-Zyklus mit den Symphonikern eine hochdramatische, packende "Johannespassion" mit einem illustren Solisten-Sextett.

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(c) Wiener Konzerthaus

Die „Johannespassion“ gilt als die dramatische der zwei erhaltenen Bach-Passionen, nicht zuletzt, weil der Anteil an erregten Volkschören weitaus höher ist als im längeren, scheinbar auch gewichtigeren Schwesterstück. Die Musik, so besorgte sich der Leipziger Rat schon angesichts mancher geistlicher Kantate seines Kantors, möge „nicht zu opernhafftig herauskommen“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.03.2017)

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