Neues von Tschaikowsky, das doch vertraut klingt

Kritik Wladimir Fedosejew präsentierte mit seinem Moskauer Orchester "Undine"-Fragmente erstmals in Wien.

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Wiener Musikverein – (c) Clemens Fabry

Namen verpflichten. Das Moskauer Rundfunkorchester, dem Wladimir Fedosejew seit nunmehr 43 Jahren vorsteht, heißt seit Langem schon nach Peter Iljitsch Tschaikowsky; also bemüht man sich zu Hause und auf Gastspielreisen, besonders diesem Komponisten gerecht zu werden. Tatsächlich beweisen die Auftritte dieser außerordentlichen Musikergemeinschaft von Mal zu Mal: Hier spielen die Nachfahren der einstigen, dank ähnlich langer Partnerschaft unschlagbaren Symbiose der Leningrader Philharmoniker mit Jewgeni Mrawinsky auf. Nicht nur Tschaikowsky klingt beim Tschaikowsky-Orchester besonders aufregend, unglaublich harmonisch trotz buntester Klangpalette.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.03.2017)

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