Die jüngste CD des österreichischen Pianisten heißt „Ingolf Wunder 300“. International erregte er unlängst Aufmerksamkeit, als er im Warschauer Chopin-Wettbewerb reüssierte. Damit schließt sich ein Kreis: Als Teenager machte Wunder im Rahmen des Wettbewerbs „Musica iuventutis“ von sich reden. Nun zählt er zur internationalen Klavier-Prominenz.
Sympathisch, dass er sein Recital, das zeittypisch als Repertoire-Melange von Scarlatti bis zur Filmmusik angelegt ist, mit einer sehr behutsam und uneitel modellierten Mozart-Sonate bereichert. Er vergisst seine Wurzeln nicht, dem „Hummelflug“, Skrjabin und Moskzkowski zum Trotz. (Deutsche Grammophon)
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