"La finta giardiniera"

31.01.2013 | 17:34 |  von Wilhelm Sinkovicz (Die Presse - Schaufenster)

Theater zum Hören

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Wenn Mozart nicht eine im Gewächshaus getriebene Pflanze ist, so muss er einer der größten Komponisten werden, die jemals gelebt haben.“ Die Prophezeiung aus dem Jahr 1775 über ein 19-jähriges Genie stammt vom Dichter Christian Schu­bart.

Das Werk, auf das er sich bezieht, ist tatsächlich ein Wendepunkt im Schaffen Mozarts: „La finta giardiniera“ zeigt, dass da einer über seine Zeit und ihren Stil bereits hinauswächst – und enthält unendlich viel Poesie, die René Jacobs in seiner jüngsten Aufnahme mit einem von Sophie Karthäuser geradlinig-schön angeführten Ensemble zum Klingen bringt. Theater zum Hören. (Harmonia mundi)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Meinung

  • Das zerstörte Dreieck der Liebe
    Thomas Kramar

    24.01.2015Große Leidende: Die isländische Musikerin Björk Guđmundsdóttir hat eine Trennung vom Künstler Matthew Barney hinter sich. Ihr (erst am 27.2. als CD erhältliches) Album „Vulcinura“ handelt davon.

Jetzt Kultur-Newsletter abonnieren

Die Meldungen des Tages aus den Bereichen Kunst und Kultur. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden