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Ein großer österreichischer Künstler ist tot: Walter Pichler

16.07.2012 | 21:40 |   (Die Presse)

Walter Pichler baute im Burgenland an einer Gegenwelt, die den Schmerz der Menschheit zu fassen hatte. Er starb im Alter von 75 Jahren.

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Wien/St. Martin im Burgenland. Walter Pichler war nicht nur Künstler. Er war nicht nur Architekt. Nicht nur ein großer Bildhauer. Walter Pichler war Weltenschöpfer. Er baute in St. Martin im Burgenland nicht nur archaische Figuren, nicht nur eigene Behausungen, Tempel für sie. Er baute an einer Gegenwelt, die den Schmerz der Menschheit zu fassen hatte.

Am Montag ist Walter Pichler gestorben und mit ihm einer der großen Künstlerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit. 1936 in Südtirol geboren, begann er seine Karriere 1963 in der Galerie nächst St. Stephan gemeinsam mit Hans Hollein. Er baute futuristische „Prototypen" für eine Zukunft, die mittlerweile längst eingetreten ist. 1967 bereits hatte er eine Ausstellung im MoMA New York. In den vergangenen Jahren lebte er zurückgezogen in seinem Gesamtkunstwerk im Burgenland. Er wurde nur 75 Jahre alt. Eine Würdigung folgt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.07.2012)

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2 Kommentare

1971 kaufte der stets in elegantes Tuch gekleidete Künstler ein altes Bauernhaus im burgenländischen St. Martin an der Raab, fünf Hektar Grund für 240.000 Schilling (umgerechnet rund 17.000 Euro), ein Traumgrundstück im Sonderangebot, "das Haus haben sie mir dazugeschenkt.

Die €U-Euphoren verschweigen gerne, dass der ATS von damals im Wert dem €uro "von heute" gleichstand!

Gast: bitteichweisswas
17.07.2012 09:34
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das tut mir sehr leid R.I.P.