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Künstler Franz West 65-jährig gestorben

26.07.2012 | 11:36 |   (DiePresse.com)

Der zeitgenössische Künstler starb in Wien nach langer Krankheit. West wurde 2011 in Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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Über viele Jahre galt Franz West als einer, wenn nicht als der gefragteste Künstler Österreichs in der internationalen Kunstszene. Der Revolutionär und große Rätselhafte der Bildhauerei ist in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 65 Jahren im Wiener AKH verstorben. West soll seit Jahren an infektiöser Gelbsucht gelitten haben.

West war einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler des Landes und als Maler und Bildhauer in der internationalen Kunstwelt hoch gefragt. Im Vorjahr wurde er bei der Biennale Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Am 16. Februar hatte er seinen 65. Geburtstag gefeiert.

Franz West: Der große Rätselhafte der Bildhauerei

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West am Kunstmarkt

Wests Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Kunst, Möbel und Skulptur gehören zu den teuersten, mit denen österreichische Künstler auf dem internationalen Kunstmarkt vertreten sind. Ungeachtet aller internationalen Erfolge blieb der Schüler von Bruno Gironcoli seiner Heimatstadt Wien stets eng verbunden.

Seine Auslotung der physischen, psychischen, kultischen und nicht zuletzt auch profanen Gebrauchsdimensionen der Skulptur an sich trieb West mit seinen "Möbel"-Objekten voran, die an Orten wie dem Kunsthistorischen Museum, in Venedig und nicht zuletzt bei der documenta 9 zur Nutzung und Betrachtung einluden. Im Herbst 2010 war West sowohl eine Personale beim "steirischen herbst", im Kölner Ludwig Museum als auch eine Einzelausstellung von Großskulpturen in Rom gewidmet.

Retrospektive im Mumok

Noch gemeinsam mit dem in der Nacht auf heute verstorbenen Künstler Franz West hat das Wiener Mumok die Erarbeitung einer Retrospektive für das kommende Frühjahr begonnen, wie eine Sprecherin des Museums mitteilte. Eröffnet werden soll die simpel "Franz West" betitelte Ausstellung am 22. Februar 2013. "Im Zentrum sollen jene Werken stehen, in denen West mehrere und oft sehr unterschiedliche Einzelstücke zu einer Arbeit vereint", heißt es im Vorschau-Text auf der Webseite des Museums. Die Retrospektive wird bis 26. Mai 2013 zu sehen sein.

(APA)

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6 Kommentare
Gast: hmm
27.07.2012 20:45
0 0

ist das?

Ist (war) der nicht der Sohn vom Franz Weintraub (West) dem Volksstimmeschreiber?

Gast: Der Zyniker
27.07.2012 12:13
0 2

Sesseln

Die Sesseln hat er vermutlich bereits für seinen nächsten Besuch im Gefangenenhaus hergestellt.

Spiegler schwadroniert -

obwohl in dem Artikel diesmal gar keine Geschwader vorkommen.

Was tun die Papiermaché-Trümmer? Sich ganz konkret verziehen.

Was tut die Retrospektive? Sie droht.

Wie las Franz West "Lacan, Wittgenstein, Hegel, Feyerabend"? Beiläufig.

Schwierig ist die Deutung der folgenden Ellipse (etwas für fortgeschrittene Spiegler-Exegeten):

"Bei der „documenta IX“ 1992 dann die Einladung zur Ausstattung des Freiluftkinos – Wests wohl bekannteste Objekte, die West-Diwans, waren lanciert, wie bei Freud mit Teppichen überworfen."

Ich gestehe, daß ich diese Verwendung des französischen lancer so nicht kannte. Vermutlich existiert sie auch nicht. Hochwerfen, schleudern, schmeißen - aber das waren die von Spiegler beharrlich "Diwans" genannten Diwane ja gerade nicht, sondern die Teppiche. Wohin waren die geschmissen? Über die Diwane.

Aber die Spiegler hat ihre eigene attitude, ihren eigenen Jargon, sa façon de pérorer.

Wie waren also die von der Spiegler "Diwans" genannten Diwane? Lanciert.

Und was macht die Spiegler? Sie outriert.

Re: Spiegler schwadroniert -

Auch der "wohl gewichtigste Galerist, Larry Gagosian in New York" müsste mal auf die Waage.

Gast: 36bender
26.07.2012 17:45
0 1

künstler und zauberer

Wo ist in österreich ein gefrater künstler wo?der nicht von den gelesen bezahlt ist.

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Re: künstler und zauberer

Ich versteh Ihre Nachricht nicht, beim besten Willen!