Die weltweit wichtigste Schau für zeitgenössische Kunst brach bei ihrer 13. Ausgabe alle Rekorde. Rund 860.000 Besucher, knapp 300 Teilnehmer und 60 Ausstellungsorten sorgen für den diesjährigen Rekord des Kunstfestivals Documenta. Mit den Außenstandorten Kabul, Kairo und Banff gab es auch mehr Kunst-Städte als je zuvor.
Die alle fünf Jahre stattfindende Ausstellung ziehe vermehrt jüngeres Publikum an, teilte die "documenta" mit. Knapp ein Drittel der Besucher sei jünger als 30 Jahre. Auch Prominenz wie Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck, Schauspieler Brad Pitt und auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso zeigten sich in Kassel.
"documenta (13) war für die Besucher keine Tagesveranstaltung. Die Ausstellung hat für die Besucher viel mehr eine Form von lebender Kultur repräsentiert", sagte die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev. Die kommende Ausstellung wird 2017 stattfinden, das genaue Eröffnungs- und Enddatum der "documenta 14" wird traditionell am Ende der laufenden Ausstellung veröffentlicht.
(APA/dpa)
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