"Der Schrei", das im Mai für die Rekordsumme von fast 120 Millionen Dollar versteigerte Bild des norwegischen Malers Edvard Munch wird vorübergehend im New Yorker "Museum of Modern Art" zu sehen sein. Das weltbekannte Werk werde ab 24. Oktober für sechs Monate ausgestellt werden, berichtete die "New York Times".
"Das ist eine unglaubliche Möglichkeit für unsere Besucher, etwas zu sehen, das sonst sehr schwer zu sehen ist", sagte Museumsdirektor Glenn Lowry der Zeitung. Als einziges einer Reihe von vier Bildern befindet sich das Werk in Privatbesitz. Das vierte und bunteste Bild ist es nach Angaben von Lowry noch nie in New York ausgestellt worden. "Der Schrei", der nach der "Mona Lisa" als bekanntestes Bild der Welt gilt, soll trotz strenger Sicherheitskontrollen für die Vielzahl an Besuchern einwandfrei zugänglich sein.
Wer das Bild ersteigert hat ist bis heute nicht geklärt. Das "Wall Street Journal" hatte im Juli gemeldet, dass es sich bei dem Käufer um den New Yorker Finanzmanager Leon Black handle. Weder das Auktionshaus Sotheby's, noch das Museum oder Black selbst, der unter anderem im Aufsichtsrat des MoMA sitzt, wollten dies jedoch der "New York Times" bestätigen.
(APA)
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