Der Beziehung zwischen Arbeit und Kreativität widmet sich von 20. September bis 6. Jänner die Ausstellung "Keine Zeit. Erschöpftes Selbst / Entgrenztes Können" im 21er Haus. Thema ist der Beruf, der heutzutage allgegenwärtig ist und oftmals der Selbstverwirklichung und der Positionierung in der Gesellschaft dient. Die Künstler der Ausstellung machen ihre eigene Rolle als Beispiel einer veränderten Arbeitssituation zum Inhalt ihrer Arbeiten.
"Das Leben ist schneller geworden, die Menschen atemlos," meint Agnes Husslein-Arco, Direktorin des Belvedere, in einer Aussendung des Museums. Die Probleme die durch das Verschwimmen von Arbeit und Freizeit aufkommen "finden ihren Widerhall in der zeitgenössischen Kunst, werden dort aufgezeichnet, diskutiert und visuell aufbereitet."
Künstler wie Josef Dabernig, Christoph Meier und Cosima von Bonin betrachten und analysieren das Thema der Arbeit allgemein, sprechen von Lust bis Überforderung, sehen die Langeweile als Ausweg oder erproben unterschiedlichste Formen der Verweigerung. Studierenden der Akademie der bildenden Künste begleiten die Schau mit Interventionen und Performances.
(Red)
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