Der Firma des regierungskritischen chinesischen Künstlers Ai Weiwei droht die Schließung. Dem Unternehmen Fake Cultural Development werde die Geschäftslizenz entzogen, teilte Ais Anwalt Liu Xiaoyuan am Dienstag in Peking mit. Als Grund hätten die Behörden angegeben, die Firma habe ihre jährlichen Berichtspflichten nicht eingehalten. Ein anderer Anwalt sagte, Ai werde dennoch weiter unter seinem Namen als Künstler Projekte vorantreiben können; die Firma habe bereits ihre Tätigkeit eingestellt.
Ende September hatte ein chinesisches Gericht eine Millionenstrafe gegen Ai wegen angeblicher Steuerhinterziehung bestätigt, die er über Fake Cultural Development organisiert haben soll. Der international bekannte Künstler bezeichnet die Vorwürfe als politisch motiviert. Sie dienen ihm zufolge dazu, ihn angesichts seiner Kritik an den Behörden zum Schweigen zu bringen. Im vergangenen Jahr war Ai von den chinesischen Behörden 81 Tage lang an einem unbekannten Ort festgehalten worden.
(APA/AFP)
Cannes 2013Die 20 Filme im Wettbewerb
Filmstarts der WocheDiamantenhandel mit Hader, Autorennen mit Vin Diesel
Bilder-QuizErkennen Sie das Kunstwerk anhand eines kleinen Ausschnitts?
''The Great Gatsby''Vom Scheitern eines Spektakels
Inge Morath''Menschen'' in der Galerie Leica
Ballett im BerghainKlassischer Tanz erobert den besten Club Berlins