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Rothko-Bild beschmiert: Verdächtiger festgenommen

09.10.2012 | 10:08 |   (DiePresse.com)

Ein Besucher der Tate Modern in London hatte ein wertvolles Gemälde mit schwarzer Farbe beschmiert. Er verteidigte die Tat als Kunstaktion.

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Ein Farbanschlag auf ein Kunstwerk befremdet die Kunstwelt: Am Sonntag ist in der Londoner Tate Modern das Gemälde "Black on Maroon" des Künstlers Mark Rothko mit Graffiti beschmiert worden. Ein Mann hatte "Vladimir Umanets, A Potential Piece of Yellowism" auf eine Ecke des Gemäldes geschrieben. Einen Tag nach der Tat hat die britische Polizei einen Verdächtigen gefasst. Der Mann, der sich Vladimir Umanets nennt, wurde am Montagabend in Worthing in Südengland festgenommen, wie die Polizei in der Nacht auf Dienstag in London mitteilte.

Umanets hatte sich zuvor zur Tat bekannt. Mehr noch: Er hatte sie als Kunstaktion verteidigt. Ohne seinen Aufenthaltsort zu nennen, sprach der mutmaßliche Täter am Montag mit mehreren britischen Medien. Der Zeitung "The Times" erklärte der russischstämmige Künstler, er sehe seine Tat als Kunst an. Er habe den Wert des Gemäldes damit erhöhen und auf eine Bewegung namens "Yellowism" aufmerksam machen wollen, die er nicht näher erläuterte.

Er sei vorher durch das Museum gestreift und habe zunächst überlegt, Bilder von Pablo Picasso oder von Jackson Pollock mit der schwarzen Farbe zu beschreiben, die "besonders schwer zu entfernen" sei, so Umanets.

Ging seelenruhig auf Gemälde zu

Augenzeugen berichteten, er sei seelenruhig auf das Gemälde zugegangen und habe mit schwarzer Farbe die Worte "Vladimir Umanets, A Potential Piece of Yellowism" auf die Leinwand geschrieben. Dann sei er schnell verschwunden.

Einen genauen Preis für "Black on Maroon", das zu der Serie "Seagram Murals" gehört und ursprünglich für das Four Seasons Restaurant im New Yorker Seagram Building geschaffen wurde, nannte die Tate Modern nicht.

Rothko einer der teuersten Künstler

Der 1903 in Russland geborene, 1970 gestorbene Rothko gehört zu den bekanntesten modernen Künstlern der USA. Sein Ölbild "Orange, red, yellow" erzielte im Mai bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie's 86,9 Millionen Dollar (66,6 Millionen Euro) und ist damit das teuerste zeitgenössische Kunstwerk, das bisher je bei einer Auktion unter den Hammer kam.

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(APA/AFP/dpa/Red.)

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5 Kommentare
Gast: alex5
09.10.2012 11:39
0 0

ein unbekannter künstler

der einmal bekannt werden sein möchte...

Der linke "Künstler" sollte die Kosten abarbeiten...

Bei 86,9 Millionen Dollar hat er wohl lange zeit, über seine Tat nachzudenken.

Re: Der linke "Künstler" sollte die Kosten abarbeiten...

Warum ist der schon wieder "links"? Kann man mal aufhören die Mensch in links/rechts zu klassifizieren. !di0ten gibts wohl auf beiden Seiten zu genüge...

Re: Re: Der linke "Künstler" sollte die Kosten abarbeiten...

Weil "Künstler" praktisch immer extrem links sind.

Antworten Antworten Antworten Gast: künstler
11.10.2012 16:09
0 0

Re: Re: Re: Der linke "Künstler" sollte die Kosten abarbeiten...

blödsinn.