Actionfiguren, Lichtschwerter aus Plastik und Sci-Fi-Masken im Louvre. Für Kunstpuristen möglicherweise eine fürchterliche Vorstellung, aber seit kurzem Realität. Im Musée des Arts Décoratifs, das in einem Flügel des Louvre untergebracht ist, sind 450 "Star Wars"-Spielsachen in drei Räumen ausgestellt. Dürfen Devotionalien einer Fantasy-Saga in einer der heiligsten Stätten der Kunstwelt Platz finden? Für Dorothée Charles ist das kein Widerspruch. "Star Wars war eine Revolution in der Spielzeugindustrie", sagt die Kuratorin der Spielzeug-Abteilung des Museums, das ansonsten Art-Nouveau-Möbel und historische Schmuckstücke ausstellt. "Es ist die Geschichte der graphischen Entwicklung der Darstellung eines Universums", erklärt die Kuratorin weiters.
Arnaud Grunberg, ein Spielwarenhändler und Sammler, hat die Spielzeuge zur Verfügung gestellt. "Wir wollten ein Panorama der Star-Wars-Saga vorstellen", meint er. "Star Wars ist ein wahres Jugendphänomen, ein Ausdruck der Kindheit. Aber die Ausstellung ist etwas für jeden."
Bis 17. März sind die Erinnerungsstücke an das "Star Wars"-Phänomen, von einer Yoda-Maske bis hin zum Chewbacca-Kaffeehäferl, in Paris ausgestellt.
(APA)
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