Die Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreich hat mit Michael Pilz einen neuen Präsidenten. Der 1943 in Gmünd geborene Filmemacher wurde gestern, Dienstag, im Rahmen der Hauptversammlung gewählt. Das wurde am Mittwoch bekannt gegeben. Nach sechsjähriger Präsidentschaft und 21-jähriger ununterbrochener Vorstandstätigkeit scheidet Joachim Lothar Gartner aus dem Amt. Der Vorstand wird erst im nächsten Jahr neu gewählt und besteht bis dahin aus den Vizepräsidenten Sepp Frank und Georg Lebzelter, der Schatzmeisterin Gerda Plajer und Syndikus Andreas Nödl,
Michael Pilz spricht von "Aufbruchstimmung, von einem neuen Wind, von offener und transparenter Zusammenarbeit auf breiter Basis der etwa 500 Mitglieder, von positivem Selbstverständnis und vertrauensbildenden Maßnahmen in Richtung Publikum, Förderern, Sponsoren und Mäzenen". Ein verändertes, professionelles Management soll auf der Basis einer effizienten Organisationsstruktur "zeitgemäße Ausstellungs- und Veranstaltungskonzepte entwickeln, das Haus nach innen wie nach außen öffnen, die Sanierung der Gebäude vorantreiben, das Stadtkino ins Künstlerhaus holen, eine junge und dynamische Gastronomie etablieren und an einem der attraktivsten Standorte Wiens und Europas ein kulturelles, gesellschaftliches und künstlerisches Highlight etablieren".
Zu seinen Werken zählen u.a. "Windows, Dogs And Horses" (Premiere 2006 auf dem International Filmfestival Rotterdam), "A Prima Vista" (2008) oder "Roman Diary" (2011). 2011 wurde Michael Pilz' episches fünfstündiges Werk "Himmel und Erde" (1979-1982) im Berlinale-"Forum"gezeigt.
(APA)
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