Picasso-Gemälde für 41,5 Millionen Dollar versteigert

09.11.2012 | 06:53 |   (DiePresse.com)

Das Bild "Nature morte aux tulipes" zeigt eine langjährige Geliebte des Künstlers. Es war der Star einer Auktion impressionistischer und moderner Kunst bei "Sotheby's".

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Ein Picasso-Gemälde, das eine langjährige Geliebte des Künstlers zeigt, ist in New York für 41,5 Millionen Dollar (rund 32 Millionen Euro) versteigert worden. Das Bild "Nature morte aux tulipes" (Stillleben mit Tulpen) aus dem Jahr 1932 war der Star einer Auktion impressionistischer und moderner Kunst am Donnerstag (Ortszeit) bei "Sotheby's" in Manhattan. Pablo Picasso stellte auf dem Ölgemälde die Büste seiner Geliebten und Muse neben einer Schale mit Tulpen dar. Der Wert des Bildes war auf 35 bis 50 Millionen Dollar geschätzt worden.

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Ein anderes Werk aus Picassos Marie-Therese-Serie, "Femme a la fenetre" kam für 17,2 Millionen Dollar unter den Hammer und lag damit ebenfalls im mittleren Bereich der Schätzungen. Deutlich übertreffen konnte die Erwartungen das Gemälde "Champ de ble" des Impressionisten Claude Monet: Es wechselte für 12,1 Millionen Dollar anstelle der geschätzten fünf bis sieben Millionen den Besitzer. Paul Cezannes "Femme nue debout" verkaufte sich für 5,3 Millionen Dollar wie erwartet, eine Skulptur von Henry Moore landete mit einem Erlös von 4,7 Millionen Dollar im oberen Bereich des Erwarteten.

Zahlreiche Werke fanden derweil keine Käufer, darunter Picassos Gemälde "Plant de tomate" und "Femme a la robe verte" sowie Cezannes "La femme a l'hermine". Am Mittwoch war das Auktionshaus Christie's in New York ebenfalls auf vielen Werken sitzen geblieben. Jedoch versteigerte es ein Seerosen-Gemälde von Claude Monet für 43,76 Millionen Dollar und ein Gemälde von Wassily Kandinsky für einen Rekordpreis von 23 Millionen Dollar. In der kommenden Woche liefern sich die beiden großen Auktionshäuser einen Wettstreit mit Versteigerungen zeitgenössischer Kunstwerke.

(APA/AFP)

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  • Picasso-Gemälde bei "Sotheby's" versteigert

    Bild: RCA Ein erotisch aufgeladenes Picasso-Gemälde ist in New York für 41,5 Millionen Dollar versteigert worden. Das Bild "Nature morte aux tulipes" aus dem Jahr 1932 war der Star einer Auktion bei "Sotheby's" in Manhattan.

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7 Kommentare

Völlig überzogen diese Preise!


Trost

Die Leute, die zu wenig geboten haben und das Bild nicht bekamen, können sich ja indem trösten, daß sie sich so eine Zumutung selbst malen. Oder bitten sie einen halbwegs begabten Volksschüler, daß er ihnen derartiges in gleicher Qualität herstellt!

Re: Trost

fpöler!

Re: Re: Trost

Normalerweise antworte ich nicht auf Gehässigkeiten. Aber ich habe heute meinen guten Tag.

Wenn das alles ist, was Sie zu dem Werk sagen können, dann ist eigentlich alles klar. Sie verstehen nichts von Malerei und lassen sich halt von der "veröffentlichten Meinung" verleiten, diese als richtig anzunehmen.

Es kommt eben auch in der Kunst auf das handwerkliche Können an. Denn je größer diese Fertigkeit ist, je umfangreicher kann der Künstler sich mit seinen Werken ausdrücken. Deshalb ist die ganze Palette Picassos eher bescheiden. Köpfe im Profil malen und dabei beide Augen zeigen, ist halt nicht sehr umfangreich und kommen Sie mir nicht mit der blauen Periode. Mit dem Können, wie da gemalt wurde, ist schon mancher in der Angewandten durchgefallen!

Re: Re: Re: Trost

sie tun mir einfach leid.
und einen guten tag können sie noch nie gehabt haben...

Re: Re: Re: Re: Trost

Danke für die Antwort, obwohl die wiederum kein sachliches Argument enthält. Aber sei's drum!

Bleibt nur noch eine Frage, warum soll ich keinen guten Tag haben? Nur weil ich nicht in Ihre komische Weltanschauung passe?

Ja, ja, alles wird teurer

auch die Farben



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