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Entropa: Klischees über Länder Europas


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(c) REUTERS (FRANCOIS LENOIR)
Bild 2 von 14

Bulgarien

Die "Entropa"-Installation zeigt etwa Bulgarien als "Hocktoilette". Nach Protesten der Bulgaren wurde dieser Teil der Installation verhüllt. Der tschechische Vizepremier für Europafragen Alexandr Vondra hatte sich zuvor schon bei Bulgarien entschuldigt.

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15 Kommentare
Gast: www.westoriented.eu
18.01.2009 12:45
0 0

LT

Wurde auch Litauen als Klischee dargestellt ?

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Re: LT

Ja, es pinkelt Russland an.

Gast: AzBukiVedi
18.01.2009 08:55
0 0

Kunst fürs Klo

Ich denke, die Tschechen allein sollten dieses “Kunstwerk” näher betrachen, denn es spiegelt gerade ihre Stereotypen über Europa wieder. Nicht irgendwelche allgemeine “Hindernisse”, die alle in Europa überwinden müssen, denn das ist hier gerade belanglos, sondern die Hindernisse in der Mentalität der Tschechen selbst, ihre Intoleranz, ihre Unfähigkeit, konstruktiv über ihre EU-Partner zu denken und eine gewisse (beschränkte) provinziale Denkweise (typisch für Post-Soz-Länder, einschließlich meines). Es geht nicht darum, dass man Stereotypen nicht ansprechen darf oder dass man keinen Sinn für Humor hat. Man muss fragen: Wessen Stereotypen werden tatsächlich dargestellt? In der Beantwortung dieser Frage verbirgt sich die große Erkenntnis des Werkes. Ich, ehrlich gesagt, finde das “Werk” oberflächlich, profan und nichts Besonderes sagend. Deutschland für mich ist mehr als die Autobahn und das Hackenkreuz. Bulgarien ist bestimmt mehr als Klos. Polen ist mehr als fanatische Katholiken. Die

dresak
16.01.2009 13:31
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Nix Atomium

Der Künstler spielt damit auf den Zauberwürfel an, der eine Erfindung eines Ungarn ist.

Gast: Me
15.01.2009 22:55
0 0

Fehler

Die Form der "Schweiz" gleicht der von Tschechien.

Franky
15.01.2009 19:20
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Klo-Kunst

Schad ums Geld. Die Schweiz? Das goldumrandete Land soll wohl Tschechien sein, so ohne Fehl und Tadel! Polen ist kein harmloses Kartoffelland, sondern die Priester hissen die Homoflagge. Bulgarien derart zu beleidigen gehört auch angeprangert und sollte ein Nachspiel haben, denn kein Land muss sich alles gefallen lassen.
Es ist typisch für die EU und seine Ratsvorsitzenden, dass sie "lachen" können, indem man die einzelnen Völker verhöhnen lässt. Das ist allerdings kein Spass mehr. Derartige "Künstler" brauchen wir in Europa nicht, man sollte sie nicht auch noch mit Aufträgen auf Kosten steuerzahlender Bürger ermutigen zu ihren Werken. Besser, sie bleiben in ihrem Land und bemalen ihre heimatlichen Strassen, dort können sie sich austoben und errregen kein Ärgernis. Die EU hätte derzeit andere Probleme zu lösen, wollen wir wenigstens hoffen.

Antworten Gast: Gast 15012009
15.01.2009 20:29
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Re: Klo-Kunst

Ich kann ihnen versichern, hier in Brüssel lacht niemand darüber. Ich stimme ihnen vollkommen zu, dass der tschechische Vorsitz dringlich andere und wichtigere Probleme im Sinne Europas zu lösen hätte. Da die Kosten von dem jeweiligen Vorsitz getragen werden, trifft es zwar die tschechischen Steuerzahler. Ein geringer Trost jedoch, da auch die tschechische Bevölkerung ihr Geld sauer verdienen muss. Wenn man polemisch sein will, drängt sich hier der Gedanke auf, dass der tschechische Künstler vom bekannt EU-ablehnenden tschechischen Präsidenten Klaus seine Inspirationen zur Verunglimpfung der anderen Mitgliedstaaten geholt hat.

Gast: Cervix
15.01.2009 12:46
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Kann mir jemand helfen?

Sorry, aber an der Österreich Darstellung tu ich mir schwer, warum Kühltürme? Wegen Zwentendorf, oder wegen dem Atomstromkauf?

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Re: Kann mir jemand helfen?

Wohl weil Österreich in der Slowakei und Tschechien wohl als Land wahrgenommen wird, das vom Thema Kernkraft regelrecht besessen ist) und immer wieder damit Schlagzeilen macht. Sich über Kernkraft (bzw. deren Absenz) regelrecht definiert und sie zu einem so zentralen innen- und außenpolitischen Problem bzw. Prestigethema macht wie kaum ein anderes Land. Die rege Atomstromnutzung kann hier aber sicher auch hineinspielen.

Crusader18
15.01.2009 11:03
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Sehr treffend !


Österreich, das keine Atomkraftwerke will aber Atomstrom aus dem Ausland kauft!

Die Niederlande mit ihrem Mos lembürgermeister!

Passt!

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Der David Cerny ist gut

Kurt T.: Das Kriterium für Kunst ist noch immer die Gänsehaut!

Gast: habo
15.01.2009 09:38
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Schweiz oder doch vielleicht Tschechien?

Der verantwortliche Redakteur kennt sich auf jeden Fall in Europa und der EU aus!

Gast: AustroBelg
15.01.2009 06:34
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Niederlande

Wenn man nicht weiss, warum Minarette (und Wasser) in der Darstellung der Niederlande in diesem Werk zentral stehen, sollte man entweder gar keinen Kommentar schreiben oder sich erkundigen; und sich nicht mit einem Fragezeichen die Suche ersparen.

Gast: ceterum censeo
14.01.2009 20:42
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Oiso i find` s lustig

Gemach, gemach, wenn es sich um die Darstellung tschechischer Vorurteile gegenüber europäischen Ländern handelt, dann möchte ich auf das Buch "Keiner ist so toll wie wir" von Huber/Treichler (Ueberreuter-Verlag) hinweisen, wo das gleiche Thema aus österreichischer Sicht ähnlich äußerst ironisch-witzig abgehandelt wird.
Im übrigen beweisen diese Arbeiten, dass Jozef Švejk noch immer lebt, na zdar!

Antworten Gast: Gast 15012009
15.01.2009 20:20
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Re: Oiso i find` s lustig

Hoffentlich lesen das Buch "Keine ist so toll wie wir" auch die Delegationsmitlgieder der EU-Mitgliedstaaten wenn sie zu einer Ratssitzung mit den Tschechen zusammentreffen und zum Beispiel eine gemeinsame europäische Strategie gegen das Aussetzen der russischen Gaslieferung beschließen sollen. Ohne Zweifel soll und muss Kunst auch polarisieren. Wenn aber der tschechische EU Vorsitz meint, dass im Ratsgebäude der richtige Platz dafür sei, dann sind Beide fehl am Platz. Insbesonders da man beim Europäischen Rat ständig bemüht ist, gemeinsam im positiven Sinne für ein partnerschaftliches Europa zu arbeiten. Derzeit ist jedenfalls der tschechische Vorsitz um Schadensbegrenzung bemüht, denn kein Staat kann bei einer derartigen "offiziellen" Beleidigung gleich wieder zur Tagesordnung übergehen. Dazu ist er schon aus Selbstachtung und aus Respekt vor den Leistungen seiner Staatsbürger verpflichtet. Schade, dass der tschechische Vorsitz hier so wenig diplomatisches Geschick zeig.t