Schauplätze: Kerstin Cmelka

Die Herbstsaison ist eröffnet, die ersten Großtermine – Messen, Auktionen, Festivals – sind geschlagen.

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Jetzt heißt es zurück zur Tagesordnung. Krobath ist mit einer Two-Men-Show zweier Weggefährten im Graz der 1970er-Jahre am Start: Fritz Panzers Drahtskulpturen, die in ihrer feinen Linearität wie 3-D-Zeichnungen daherkommen, stehen semiotische Objekte von Josef Bauer gegenüber (I., Eschenbachgasse 9, bis 22. 12.). Um Sprache, Schrift und Kommunikation geht es auch in den Bildern Stefan Sandners, nebenan bei Meyer Kainer. Ausgehend von Notizzetteln, die als Vorlage für Leinwandgroßformate dienen, holt Sandner in seine neuesten Werke figurative und abstrakte Elemente als Realitätspartikel hinein (I., Eschenbachgasse 9, bis 24. 11.). Für den Kunstraum Arcade hat Medienkünstlerin Kerstin Cmelka eine raumgreifende Installation entwickelt, die ihren neuen Film „ The Animals“ anhand von Fotografien, Objekten, Plakaten und Requisiten in die dritte Dimension erweitert. Der Film – ein klaustrophobisches Szenario über das Selbst im Spiegel seiner Außenrepräsentation – wird am 11. 11. ebenda präsentiert.

Kunstraum Arcade. Kerstin Cmelka: „The Animals“ (2340 Mödling, Hauptstraße 79, 23. 10.–12. 11.).

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