Schauplätze: Staudacher und Vopava

Mit Walter Vopava und Hans Staudacher stellt die Gmundner Galerie 422 Margund Lössl Werke zweier Granden der österreichischen Malerei gegenüber.

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(c) Hans Staudacher

Auch wenn sie im selben Medium arbeiten, treten die beiden dabei vor allem durch ihr unterschiedliches Vokabular zueinander in Beziehung. Walter Vopava, Jahrgang 1948 und Vertreter der Neuen Abstraktion, lotet mit seiner Kunst das atmosphärische Potenzial der Malerei aus. Seine meist großformatigen Leinwände sind aus nur wenigen, genau gesetzten und letztlich ineinander verschwimmenden Flächen komponiert. Durch die Arbeit mit einer Palette unreiner, zum Dunklen und Düsteren hin drängender Farben öffnen sich diese Bilder in Richtung einer unbestimmten, geheimnisvollen Tiefe. Ihnen stehen die gestische Abstraktion und Farbkraft der Papierarbeiten von Hans Staudacher (Bild) gegenüber. Geprägt vom Tachismus und Informel, das er während zahlreicher Paris-Aufenthalte in den 1950er-Jahren kennengelernt hat, hat der gebürtige Kärntner über die Jahrzehnte eine bis heute unverwechselbare Handschrift entwickelt.

Galerie 422: „Hans Staudacher: Papierarbeiten & Walter Vopava: Malerei“ (4810 Gmunden, Traunbrücke 9-11; 4. 3.-29. 4.)

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