„Reaktionen“: Simon Quendler zeigt Werke im Kunstforum

Bei der Sonderausstellung vom 6. bis 11. April werden Werke im vulkanischen Umwälzverfahren gezeigt.

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Experimentiert gern mit neuen, ungewöhnlichen Techniken: Simon Quendler. – Simon Quendler

Der österreichische Maler Simon Quendler, ein Pionier der europäischen Reaktionskunst, präsentiert eine Auswahl seiner Werke vom 6. bis 11. April im Zuge der Sonderausstellung „Reaktionen“ im Kunstforum Wien.
Charakteristisch für Quendlers Gemälde ist, dass er sie durch komplexe chemische und biologische Prozesse entstehen lässt.

Mit seiner experimentellen Technik war der gebürtige Kärntner, der auch einige Jahre in den USA (im Bundesstaat Indiana) gelebt hat, schon mehrfach in internationalen Museen, Auktionshäusern und Galerien zu Gast.

Gegenbewegung zur modernen Technik

Quendlers Mischverfahren bewirken, dass sich die Malmittel am Bildkörper von selbst vermengen – mit dem Restultat einer einzigartigen Formsprache. Der Versuch, Gemälde einem nie ganz berechenbaren Reaktionsprozess zu unterziehen, gilt als Gegenbewegung bzw. als Persiflage zur modernen Technik.

Bei der Sonderausstellung ab Donnerstag werden Werke im vulkanischen Umwälzverfahren gezeigt, in denen unter anderem Teile von Louisiana-Alligatoren verarbeitet wurden.

Nähere Informationen zur Ausstellung (täglich von 10 bis 18 Uhr) und zur Person unter: www.simonquendler.com

(Red.)

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