Asterix: Die Lust an historischer Anarchie

2017 ist ein Asterix-Jahr: Uderzo wird 90 und ein neuer Band erscheint. Wie aus den Fantasiekelten der Nationalisten die berühmten Comic-Gallier wurden, wie sie Flügelhelme bekamen und warum man „Asterix“ lang für unübersetzbar hielt.

Obelix will Krieger werden wie Asterix, und beide machen sich auf ins Römerland: Zeichnung aus dem Band „Asterix in Italien“, der im Herbst erscheint.
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Obelix will Krieger werden wie Asterix, und beide machen sich auf ins Römerland: Zeichnung aus dem Band „Asterix in Italien“, der im Herbst erscheint.
Obelix will Krieger werden wie Asterix, und beide machen sich auf ins Römerland: Zeichnung aus dem Band „Asterix in Italien“, der im Herbst erscheint. – Albert Rene Editions

Was wäre passiert, hätte in Frankreich 1958 nicht gerade ein Zeichner an einem Comic zu Reineke Fuchs gearbeitet? Vielleicht hätte es dann Asterix und Obelix nie gegeben. Denn Goscinny und Uderzo wollten sich den Reineke-Stoff für die neue Jugendzeitschrift „Pilote“ vornehmen, bemerkten, dass ihnen schon jemand zuvorgekommen war, und suchten nun nach einer anderen Geschichte, um mit klassischem Bildungsgut zu spielen. Sie landeten bei den vermeintlichen Urfranzosen, den Kelten, und ihrem Kampf gegen Rom.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.04.2017)

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