Schauplätze: IntAkt

Dass in den bewegten 1970er-Jahren Männer im Völkerkundemuseum eine Frauenausstellung kuratieren sollten, rief postwendend den Widerstand der Künstlerinnenschaft hervor.

Schließen
(c) Beigestellt

 Die Malerin Christa Hauer-Fruhmann reagierte darauf mit der Gründung der Internationalen Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen, kurz IntAkt. Mit Aktionen, Vorträgen, „Femifesten“ engagierte sich die Vereinigung bis heute auch auf politischer Ebene für eine gleichberechtigte Teilhabe. Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens expandiert die heute im WUK beheimatete IntAkt nun vorübergehend in die benachbarte Kunsthalle Exnergasse und präsentiert sich mit einer raumübergreifenden Ausstellung und einem Symposium zum Thema weibliches Selbstbildnis. 50 Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen – darunter Linda Christanell (Bild), Karin Maria Pfeiffer, Beate Schachinger, Meina Schellander, Linde Waber – setzen sich mit den Projektionen und Selbstprojektionen auseinander, die dem Genre eingeschrieben sind und in denen der Körper wiederkehrend eine zentrale Rolle spielt.

Kunsthalle Exnergasse & IntAkt-Raum. „40 Jahre IntAkt: Selbstporträt – Kontext Frauenbild“ (1090, Währinger Straße 59/Stiege 2; bis 24. 5.)

Lesen Sie mehr zum Thema
Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Schauplätze: IntAkt

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.