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Van Gogh von Liz Taylor für zwölf Mio. Euro versteigert

08.02.2012 | 07:30 |   (DiePresse.com)

Der Vater der Schauspielerin war als Kunsthändler tätig und kaufte ihr das Bild im Jahr 1963. Auch ein Degas-Selbstporträt kam unter den Hammer.

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Ein Gemälde von Vincent Van Gogh aus dem Besitz von Hollywood-Star Elizabeth Taylor ist in London für zehn Millionen Pfund (zwölf Millionen Euro) versteigert worden. Das Bild "Vue de l'asile et de la Chapelle de Saint-Rémy" hatte Taylors als Kunsthändler tätiger Vater im Jahr 1963 für die Schauspielerin gekauft.

Ein Selbstporträt des französischen Impressionisten Edgar Degas aus Taylors Besitz kam bei der Versteigerung des Auktionshauses Christie's am Dienstagabend für umgerechnet 858.000 Euro unter den Hammer, eine Landschaft von Claude Pissaro für 3,6 Millionen Euro.

Die hohen Preise der drei Meisterwerke aus dem Nachlass der Schauspielerin belegten das Geschick und die Erfahrung Taylors als Kunstsammlerin, sagte Marc Porter von Christie's.

Rekordpreise auch für Moor- und Miro-Werke

Zwei Werke des britischen Bildhaues Henry Moore und des spanischen Malers Joan Miro erzielten bei der Auktion Rekordpreise.

Die Moore-Bronze "Reclining Figure: Festival" wechselte für umgerechnet 23 Millionen Euro den Besitzer, das Dreifache des Schätzpreises. Das Miro-Gemälde "Painting Poem (le corps de ma brune)" wurde für umgerechnet 20 Millionen Euro versteigert, fast das Doppelte des Schätzpreises.

(Ag.)

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