Fast eine halbe Million Menschen, exakt 490.000, pilgerten in das Pariser Centre Pompidou, um die Ausstellung "Edvard Munch. Der moderne Blick" zu bewundern. Ab sofort kann man die spektaktuläre Schau in Deutschland besuchen. Bis zum 13. Mai zeigt die Schirn Kunsthalle in Frankfurt rund 130 Arbeiten, die vor allem aus dem bisher wenig erforschten Spätwerk des norwegischen Künstlers stammen. Zur Eröffnung am Mittwoch wurde die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit erwartet.
Die Werkschau will vor allem belegen, dass Munch (1863 bis 1944) nicht nur ein Vertreter des Expressionismus, sondern auch ein Wegbereiter der Moderne war. Dazu präsentieren die Ausstellungsmacher rund 60 Gemälde, 20 Arbeiten auf Papier, 50 Fotografien in Originalabzügen sowie mehrere Schwarz-Weiß-Filme.
Die Ausstellung, die zum ersten Mal in Deutschland zu sehen ist, ist eine Kooperation der Schirn mit dem Centre Pompidou in Paris und dem Munch-Museum in Oslo. Bis zum 23. Jänner war sie in Frankreich zu Gast und belegte Platz sechs der besucherstärksten Ausstellungen in der Geschichte des Centre Pompidou. Vom 28. Juni bis 12. Oktober sind die Arbeiten in der Tate Modern in London zu sehen.
(APA)
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