Lola an der Wiege des Pop
Biopic mal anders. Bestsellerautorin Lily Brett, Tochter zweier Überlebender des KZs von Auschwitz, heute in New York lebend, beleuchtet ihre Biografie aus unterschiedlichen Perspektiven und schlüpft in immer neue Alter Egos. Diesmal geht es um Lola Bensky, die mit 19 von Melbourne nach Amerika aufbricht, um als Journalistin die wilden Sixties zu erkunden. Lola, beschäftigt mit ihrem Gewicht und der Lebenskatastrophe ihrer Eltern, führt vertrauliche Gespräche mit Janis Joplin, Jimi Hendrix, die erstaunlich normale Seiten haben. Sie trifft Mick Jagger, Jim Morrison, Peter Townshend und erlebt 1967 das legendäre Monterey-Festival: ein ungewöhnliches Buch über eine Zeit, in der die Pop- und Medienwelt offener war als heute. Hörbuch mit Sophie Rois in Vorbereitung.
Lily Brett: „Lola Bensky“, Suhrkamp, 20,60 Euro
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