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Österreich: Popularität der E-Books steigt (langsam)

16.07.2012 | 14:28 |   (DiePresse.com)

Bis 2015 wird ein Wachstum auf bis zu zehn Prozent prognostiziert. 80 Prozent der heimischen Verlage will in die E-Book-Produktion investieren.

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E-Books sind ein globales Phänomen. So soll sich der derzeit omnipräsente Erotik-Roman "Shades of Grey" allein für das Kindle rund eine Million Mal verkauft haben. In Österreich schläft der Riese E-Book (noch). Der Markt ist mit eins bis fünf Prozent des Gesamtumsatzes im Buchhandel noch ein kleiner Player. Doch das wird sich wohl ändern: Bis 2015 wird ein Wachstum auf bis zu zehn Prozent Marktanteil prognostiziert. Laut einer Umfrage unter mehr als 200 österreichischen Verlegern wollen 80 Prozent in die Produktion der elektronischen Lesegeräte investieren.

Aktuell sieht's freilich noch anders aus: Nur zehn bis 20 Prozent der Neuerscheinungen werden als E-Book veröffentlich. Das geht aus den Daten des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels hervor. Bezogen auf die Backlist liegt der Anteil bei nur 1 Prozent.

(APA)

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2 Kommentare
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Lektor auf Urlaub?

80 Prozent der heimischen Verlage will in die E-Book-Produktion investieren.
...
Der Markt ist mit eins bis fünf Prozent ...
EINS PROZENT?

Laut einer Umfrage unter mehr als 200 österreichischen Verlegern wollen 80 Prozent in die Produktion der elektronischen Lesegeräte investieren.
WOHL EHER EBOOKS, oder wollen die Verlage den Markt mit Readern überschwemmen?

Meist (auch bei Amazon) ist der Kindle übrigens maskulin, und nicht "das Kindle".

Gast: Die Gewinnmaximierung!
17.07.2012 08:47
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Eh klar das der Verlag das will, schließlich können so die Gewinne kräftig maximiert werden, entfällt doch der Druck, und mehr bei gleichen Preisen, der Autor wird dafür keinen Cent mehr bekommen.

Warum es der Konsument nicht will, er will nicht vom Verlag kontrolliert werden, DRM und Co. nimmt jeder Freiheit die mit einem regulären Buch selbstverständlich sind.

Klar gibt es Konsumentenvieh, das alles frißt, aus irgendwelchen Gründen funktioniert das erstaunlicher weise hierzulande nicht, vielleicht liegt es daran das Menschen die viel lesen bei weitem kritischer über die Materie denken als jene die meinen, ich hab schon ein Buch für was ein zweites?

P.S.: Ein Buch das die Vergewaltigung von Körper und Seele und das nachfolgende Stockholm Syndrom beschreibt wird auch nicht besser wenn es noch so oft genannt wird und mit BDSM genau nichts zu tun hat!