Das leise, sprachlich wunderschöne Buch hat Flašar vor allem in Deutschland bekannt gemacht. Der ohnehin schon dichte Terminkalender wird nun durch die Nominierung auf der Longlist des Deutschen Buchpreises noch enger. Nach den ersten zwei Büchern hat sie, die bilingual (mit Japanisch und Deutsch) aufgewachsen ist, noch Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, „dann habe ich aber bemerkt, dass ich eigentlich nur schreiben will“. Am liebsten tut sie das zu Hause an ihrem Schreibtisch: „Wichtig ist Stille.“ Ihren Einstieg ins Schreiben fand sie durch Poetry Slams.
Aktuelles Buch: „Ich nannte ihn Krawatte“ (Wagenbach Verlag, 140 Seiten)
Worum geht’s? Um zwei Außenseiter der japanischen Gesellschaft, die auf einer Parkbank Freundschaft schließen.
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