Heute, Montag, Abend wird in Frankfurt/Main zum achten Mal der Deutsche Buchpreis vergeben. Mit dem 29-jährigen Grazer Autor Clemens J. Setz befindet sich auch ein Österreicher auf der sechs Namen umfassenden Nominierungsliste. Mit seinem Roman "Indigo" hat er es bereits zum zweiten Mal auf die Shortlist des renommierten Preises geschafft.
Außerdem im Wettbewerb
Seine Konkurrenten sind Wolfgang Herrndorf ("Sand"), Ursula Krechel ("Landgericht", erschienen im Salzburger Verlag Jung und Jung), Ernst Augustin ("Robinsons blaues Haus"), Stephan Thome ("Fliehkräfte") und Ulf Erdmann Ziegler ("Nichts Weißes").
Dass "Sand" bereits mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet wurde oder Jung und Jung bereits vor zwei Jahren mit Melinda Nadj Abonjis "Tauben fliegen auf" einen Überraschungssieg gelandet hatte, tue nichts zur Sache, meint Setz. Schließlich habe die Jury versichert, keinerlei strategische, sondern ausschließlich literarische Kriterien anzuwenden.
Erste-Welt-Probleme
Auch Setz hat bereits den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten, im Vorjahr für seinen Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes". Damals gab es 15.000 Euro, diesmal winken gleich 25.000 Euro. Der Deutsche Buchpreis sei angenehmerweise "beides: hoch dotiert und verkaufsfördernd", meint der Autor.
(APA/Red. )





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