Neues Tolkien-Buch erscheint 2013

11.10.2012 | 10:49 |   (DiePresse.com)

Der "Herr der Ringe"-Autor schrieb ein 200-Seiten-Gedicht über die letzten Tage der Herrschaft König Arthurs. Im Mai kommt es auf Englisch heraus.

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Nicht nach Mittelerde, sondern in das mittelalterliche Großbritannien führt das "neue" Buch von J. R. R. Tolkien: Im Mai 2013, 40 Jahre nach dem Tod des Autors, erscheint "The Fall of Arthur", ein bisher noch unpubliziertes Gedicht des Fantasy-Meistererzählers. Das gab der Verlag HarperCollins am Mittwoch bekannt.

Der in Versen geschriebene Text ist demnach 200 Seiten lang und handelt von den letzten Tagen der Herrschaft König Arthurs. Gemeinsam mit dem Ritter Gawain bricht der alte König in die Schlacht gegen den Usurper Mordred auf, der den Thron erobern will.

Tolkiens Sohn Christopher hat den Text editiert und ein Vorwort für "The Fall of Arthur" geschrieben. Das Buch ist das letzte einer Serie von "neuen" Veröffentlichungen des Autors, darunter das Langgedicht "Die Legende von Sigurd und Gudrún" (2009), einer Nachdichtung von Teilen der "Edda".

"Hobbit" kommt ins Kino

Tolkien schrieb "The Fall of Arthur" vor der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit", die 1937 erschien. "Der kleine Hobbit" kommt demnächst als Trilogie ins Kino: Teil eins, "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise", ist ab 14. Dezember zu sehen. Teil zwei "The Hobbit: The Desolation of Smaug" startet voraussichtlich im Dezember 2013, Teil drei "Der Hobbit - Hin und zurück" ("The Hobbit: There and Back Again") im Juli 2014.

 

(her)

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3 Kommentare

Da werden die leute............

in oe dann noch warten muessen.........

Gast: Hudriwudri
11.10.2012 12:31
0 0

"neues" Buch

Die Gaensefuesschen wuerden sich auch in der Schlagzeile gut machen. Die Verwurstung von Textfragmenten durch Nachgeborene ist nicht ganz dasselbe wie eine neues Buch.

Re: "neues" Buch

Die Frage ist ja vor allem, ob der Autor selbst das Werk zur Veröffentlichung gedacht hatte (kann ich nicht beurteilen, wird hoffentlich erläutert).
Werd's mir aber vermutlich dennoch ansehen; immerhin war Tolkien zeit seines Lebens dem französischen Einfluss auf die britische Kultur gegenüber sehr kritisch eingestellt - daher schon interessant, dass er sich gerade über einen Arthur-Stoff hermacht!

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