Feuilleton

Historiker Pieter Judson: "Das Habsburgerreich ging nicht am Nationalitätenstreit zugrunde"

US-Historiker Pieter Judson ist überzeugt: Die Nationalitätenkonflikte waren nicht entscheidend für das Ende der Monarchie. Sein bahnbrechendes Buch liegt nun auf Deutsch vor: Ein Gespräch - auch über heutige Zustände an einer österreichischen Uni.

Wien 1908, Festzug der Nationalitäten.
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Wien 1908, Festzug der Nationalitäten.
Wien 1908, Festzug der Nationalitäten – (c) Imago / picturedesk.com

Seit vielen Jahrzehnten lernen österreichische Schulkinder, dass die Habsburger-Monarchie an den Nationalitätenkonflikten zugrunde ging, so steht es auch in den bekannten Gesamtdarstellungen des Habsburgerreichs, die nach dem Ende der Monarchie entstanden sind. Sie behaupten in Ihrem Buch, dass das nicht zutrifft, dass die Nationalitätenkonflikte nicht entscheidend waren. Wie sind Sie zu diesem Gegenbild gekommen?

Das ist drin:

  • 8 Minuten
  • 1405 Wörter
  • 3 Bilder

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