Theresia Enzensberger, Simon Strauß: Sie schreiben im Schatten großer Väter

Hans Magnus Enzensberger und Botho Strauß waren/sind ideologische Antipoden. Nun haben ihre Kinder fast gleichzeitig Debütromane veröffentlicht – und sie erweisen sich als fast so gegensätzlich wie ihre Väter.

 „Die Leute schlagen sich die Köpfe ein und wir beschäftigen uns nur mit uns selbst“: Die 31-jährige Theresia  Enzensberger isstraut „linker“ wie rechter“ Dogmatik.
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 „Die Leute schlagen sich die Köpfe ein und wir beschäftigen uns nur mit uns selbst“: Die 31-jährige Theresia  Enzensberger isstraut „linker“ wie rechter“ Dogmatik.
„Die Leute schlagen sich die Köpfe ein und wir beschäftigen uns nur mit uns selbst“: Die 31-jährige Theresia Enzensberger isstraut „linker“ wie rechter“ Dogmatik. – Hanser Verlag

Gemeinsam war ihnen nur der Eigensinn: Hans Magnus Enzensberger, einst geistige Leitfigur revolutionärer Studenten, und Botho Strauß, zunehmend als reaktionär verschrieener Hüter elitärer vergangener Geisteswelten. Allein schon deshalb ist bemerkenswert, dass zwei ihrer Kinder im Juli zur gleichen Zeit Romane veröffentlicht haben. Theresia Enzensberger und Simon Strauß gehören derselben Generation an (beide sind um die 30), pflegen künstlerisch guten Kontakt. Umso erstaunlicher, dass sie sich in ihren Romanen „Blaupause“ und „Sieben Nächte“ als fast ebenso gegensätzlich erweisen wie ihre Väter.

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