Poetry Jukebox bietet Gedichte auf Knopfdruck

Im New Yorker East Village soll Poesie zum Frieden beitragen.

Dass man in Städten und auf Bahnhöfen in die sprichwörtlichen Tasten hauen kann, ist mittlerweile üblich: Ein Klavier steht allzeit bereit, erstaunlich viele machen davon Gebrauch. Nun haben 20 Künstler Gedichte für eine Poetry Jukebox im New Yorker Stadtteil East Village aufgenommen: Eine zwei Meter hohe Metallröhre mit eingebautem Lautsprecher in der „Extra Street“. Die Werke stammen von Claudia Rankine, Max Blagg oder Lauren Hunter. In diesen „gespaltenen Zeiten“ wolle man die Vielfältigkeit „unserer Kulturen feiern“, so Café-Besitzer Ondrej Kobza und Kulturmanagerin Michaela Hecková, die die Jukebox aufstellen ließen. Sie haben auch die Klaviere platziert, auf denen jeder spielen darf. Die Poetry Jukebox gibt es inzwischen bereits in Prag, Kiew, London, Brighton und Venedig. Die heute so genannte „Extra Street“ blieb im 19. Jahrhundert übrig, als ein Landbesitzer ein Grundstück für seine Kinder aufteilte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2017)

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