Petra Morsbach erhält Wilhelm Raabe-Literaturpreis

Die Münchner Schriftstellerin erhält die Auszeichnung für ihren Roman "Justizpalast".

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Preisträgerin Petra Morsbach – imago/Manfred Segerer

Die Münchner Schriftstellerin Petra Morsbach ist für ihren Roman "Justizpalast" am Sonntag in Braunschweig mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet worden. Das Buch sei ein "episodenreicher Lobgesang" auf die Justiz und das Verhältnis zwischen Recht und Gerechtigkeit, hieß es in der Begründung der Jury. Es werde das Recht als "ein filigranes Meisterwerk" gezeigt.

Der Preis für die 61-Jährige aus München ist mit 30.000 Euro dotiert. Morsbach studierte in München Theaterwissenschaft, Psychologie und Slawistik mit Schwerpunkt russische Literatur. Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der Intendant des Deutschlandfunks, Stefan Raue, überreichten die Auszeichnung bei einem Festakt. Die Laudatio hielt der Jurist, Journalist und Autor Heribert Prantl.

Gestiftet wird der Wilhelm Raabe-Literaturpreis von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk. Er zählt zu den angesehensten literarischen Preisen in Deutschland. Mit dem Preis wird jährlich ein deutschsprachiges erzählerisches Werk ausgezeichnet. Ausgeschlossen sind Würdigungen des Gesamtwerkes oder eines Erstlingswerks.

(APA/dpa)

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