Gavalda: "Ein geschenkter Tag" für vier Geschwister

Nur 128 Seiten hat das neue Buch der französischen Bestseller-Autorin: Sie beschreibt darin eine Reise von vier Geschwistern auf das Land und in ihre Kindheit. Sie bleibt dabei ihrem Erzählstil treu.

Anna Gavalda geschenkter fuer
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Anna Gavalda geschenkter fuer
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"Ein geschenkter Tag", der neue Roman der französischen Bestsellerautorin Anna Gavalda, ist eine Reise in die Kindheit der Hauptigur Garance und ihren drei Geschwistern. Weil die Hochzeit einer Cousine auf dem Land ansteht, muss Garance im Auto ihres Bruders Simon und dessen Frau mitfahren: Mit ihrer Schwägerin hat Garance nur wenig Gemeinsamkeiten. Diese ist stets akkurat und für Garances' Geschmack zu streng mit ihrem Bruder Simon. Garance hingegen ist unorganisiert, ledig und immer zu spät.

Die Aussicht auf ein Wiedersehen mit ihren Geschwistern Lola und Vincent lässt Garances und Simons Herz höherschlagen. Doch die Vorfreude hält nicht lange. Der jüngste Bruder Vincent taucht nicht auf. Also beschließen sie, statt der Hochzeit den Bruder zu besuchen. Die zickige Schwägerin lassen sie einfach zurück. Miteinander erleben die Vier einen unvergesslichen Tag.

"L'échappée belle", so der Originaltitel des nur 128 Seiten starken Buches, bedeutet "schöne Flucht". Im Mkittelpunkt von Gavaldas Roman stehen die Geschwister, die unerschütterlich zusammenhalten, obwohl sie längst erwachsen sind und verschiedene Wege gehen. Die 39-jährige Autorin bleibt darin ihrem leicht melancholischen Erzählstil treu, den sie etwa in "Zusammen ist man weniger allein" (2005) entwickelte.

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(Ag.)

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