25.05.2012 07:38 | Meine Presse Merkliste 0

Natascha Kampusch liest aus ihrer Autobiografie

13.08.2010 | 06:34 |   (DiePresse.com)

Am 9. September wird Kampusch in einer Wiener Buchhandlung aus der Neuerscheinung "3096 Tage" lesen. Das Buch beschreibt ihre Zeit in der mehr als acht Jahre dauernden Gefangenschaft.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Das Entführungsopfer Natascha Kampusch wird am 9. September aus ihrer neu erscheinenden Autobiografie lesen. Wie im Internet ankündigt, wird die 22-Jährige in der Wiener Buchhandlung Thalia in der Landstraße aus der Neuerscheinung "3096 Tage" vortragen. Darin beschreibt sie die Zeit ihrer mehr als acht Jahre dauernden Gefangenschaft. Der Eintritt der Lesung ist frei.

Das 220 Seiten starke Werk erscheint bereits am 8. September beim deutschen List Verlag. Der Titel "3096 Tage" nennt exakt die Zeit, in der sich das 1998 im Alter von zehn Jahren entführte Mädchen in der Gewalt Wolfgang Priklopils befand, der am Tag von Natascha Kampuschs Flucht aus seinem Haus in Strasshof Selbstmord beging. "3096 Tage" wird 20,60 Euro kosten und kann bereits bestellt werden.

Der Entführungsfall Kampusch wird auch verfilmt: Bernd Eichinger wird den Streifen für die Constantin Film produzieren. Gedreht werden soll im kommenden Jahr, der Filmstart ist für 2012 geplant.

Der Fall Kampusch: Ein Entführungsfall, der nicht zur Ruhe kommt

Alle 39 Bilder der Galerie »

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

18 Kommentare
Gast: Montecarlo
28.08.2010 15:40
0 0

P.S.

Interessant war auch ein besonderer Satz von Frau Kampusch. Auf die Frage in einem ORF-Interview, wie sie denn in Gefangenschaft so druckreif sprechen gelernt habe, hat sie erklärt: "Ich hatte ja jahrelang Zeit, mich auf mein Leben als Star vorzuberei-ten!" - Das alles klingt nach einem wohldurch-dachten Plan eines klugen Kindes, das seinen Entführer kannte, den Reisepass einsteckte und sich von ihm ohne einen Mucks auf offener Straße, bei hellichtem Tag entführen ließ. Ein Kind, das alles in Kauf nahm, nur um nie mehr nach Hause zu seiner Mutter zu müssen. Frau Sirny wird wissen, warum! Bisher hat Frau Kampusch alles erreicht - nun gibt es ein Buch, bald kommt der Film - nun ist sie ein Star, und wir wünschen ihr, dass sie auch Frieden findet. Wenn sie nur umgekehrt auch ein wenig Verständnis für uns hätte und Licht in die vielen Widersprüche bringen würde, dann würden die Menschen im Land ihr auch wieder mehr Sympathie entgegen-bringen, und die Anfeindungen würden von selbst verschwinden.

Gast: Montecarlo
28.08.2010 09:27
0 0

Immer im Keller, oder Arbeit in Haus und Garten?

Ich bin schon gespannt, für welche Variante sich die Journalistin Corinna Milborn in Absprache mit Frau Kampusch entschieden hat, denn entscheiden musste sie sich beim Schreiben: Entweder 3096 Tage im Verlies, oder fleißig an der Arbeit bei Hausrenovierungen, Einkaufen beim Billa und auf Baumärkten, Kino, Skifahren usw. Ich würde ja so gerne den Zeugen nochmals hören, der Nachbar der Mutter Priklopil im Gemeindebau, wo Sonntags immer Wolfgang und Natascha zum Kaffee zur Mutter zu Besuch kamen. Der Nachbar hat es gesehen! Die Mutter leugnet auch gar nichts, sie wird nur nicht einvernommen. In einem Interview mit der "aktuellen" hat sie gesagt: "Die beiden haben sich doch geliebt! Das war nicht einseitig!" - Ich denke, NK hat sich in eine Art Kind-Zwangsehe gefügt, bis sie 18 war, und nicht mehr zurück zu den Eltern musste!

ahha
16.08.2010 21:09
0 0

Heulen könnt ich, so schön ist das...


Gast: Sarkasmus
13.08.2010 17:55
0 0

Interessant,

dass diese Ankündigung in der Rubrik "Kultur" stattfindet.

2 0

Ein Wunder das der ORF das nicht live übertragen will


Re: Ein Wunder das der ORF das nicht live übertragen will

Keine Angst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Kampusch´sche Haus- und Hofberichterstatter Stoffl Feurstein entweder einen Bericht über diese "Lesung" bringt oder NK zu ihrem Buch interviewen wird.

Gast: Lala80
13.08.2010 10:58
0 0

Wahrheit oder Fiktion?

Ob sie da wenigstens die komplette Wahrheit geschrieben hat?

Gast: Garst
13.08.2010 10:32
4 0

3096 Tage

Klingt in meinen Ohren schon fast wie eine Drohung. Wie lange foltert uns die Dame denn mittlerweile schon mit ihrer permanenten Medienpräsenz. Wie lange müssen wir das noch aussitzen?

:-)

9/11 wäre passender

Gast: Novalis
13.08.2010 10:17
0 0

Der Selbstmord des Chef der wieder aufgenommenen Ermittlungen der Entführung von Natascha Kampusch, Franz Kröll.

Über diesen Selbstmord wurde in den österreichischen Medien kaum berichtet :

http://diepresse.com/blog/rohrer/entry/ein_selbstmord_und_viele_fragen

Zeppo
13.08.2010 09:54
1 0

Wir haben sie schon vermisst....

die Kampusch. Aber, saure Gurkenzeit sei Dank, dürfen wir endllich wieder was von ihr hören....

Antworten Gast: Parteiloser
13.08.2010 10:36
0 1

keiner zwingt dich


Gast: Garst
13.08.2010 09:42
3 0

Gab es da

nicht einmal eine Facebook Gruppe, die 99% der Presse Leser aus dem Herzen sprach?

fortunata
13.08.2010 09:25
4 0

Enttäuscht...

dass die Presse so eine Ankündigung in der Sparte "Kultur" bringt!

3 0

Kampusch liest.......

......und keiner geht hin und hört zu. Kann man dieses Kapitel endlich einmal schliessen ?????

Gast: Taschentuch
13.08.2010 07:39
1 0

Kampusch, Lugner, Katzi, Mausi, Robbie Williams, Dieter Bohlen, Lothar Matthäus, Arigona und Nurije, Netrebko, Jeannine Schiller, Faymann, Pröll und Armin Wolf

Was wären wir ohne sie.

Antworten zypresse
13.08.2010 08:57
0 0

Re: Kampusch, Lugner, Katzi, Mausi, Robbie Williams, Dieter Bohlen, Lothar Matthäus, Arigona und Nurije, Netrebko, Jeannine Schiller, Faymann, Pröll und Armin Wolf

...eine leere Zeitung - dafür aber eine schönere :-)

Gast: Flanierer
13.08.2010 07:38
1 0

Das nenne ich

mal endlich gelungene Werbeplatzierung.

Die Werbung passt perfekt im Artikel, ein Lacher allemal.