Einen Rekordbesuch konnte die gestern zu Ende gegangene Buchmesse "Buch Wien 11" verbuchen: Laut Veranstaltern konnten mehr als 33.000 Besucherinnen und Besucher bei der Buchmesse und bei Veranstaltungen der Lesefestwoche begrüßt werden - gegenüber der Vorjahres-Zahl von 28.000 ein sattes Plus von rund 20 Prozent. "Die 'Buch Wien' ist angekommen", freute sich Gerald Schantin, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, in einer Aussendung. "Die große Begeisterung des Publikums hat uns in die Pflicht genommen, das Format der 'Buch Wien' in den nächsten Jahren weiterzuführen und auszubauen."
"Hochzufrieden" zeigte sich auch der neue Programmdirektor Günter Kaindlstorfer: "Eine internationale Buchmesse, die auf sich hält, muss auch die politischen Kontroversen der Zeit aufgreifen. Das ist in diesem Jahr perfekt gelungen - die Diskussionen mit Götz Aly, Steven Pinker und Asfa-Wossen Asserate waren Highlights der 'Buch Wien'."Zu den Höhepunkten gehörten auch die Lesungen der deutschen "Skandalautorin" Charlotte Roche und Karim El-Gawhar.
Nach Angaben der Messe-Veranstalter haben an die 250 Schulklassen die Messe besucht, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Auch der Umsatz der Messe-Buchhandlung sei deutlich höher als im vergangenen Jahr, hieß es.
Auf der Buchmesse stellten rund 280 nationale und internationale Verlage aus 13 Nationen ihre Neuerscheinungen des Buchjahres vor.
(Ag.)
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