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Blondinen bevorzugt: Hunziker folgt Gottschalk zu RTL

25.06.2012 | 11:31 |   (DiePresse.com)

Die gebürtige Schweizerin bleibt ihrem Co-Moderator treu. Michelle Hunziker setzt sich zu Thomas Gottschalk auf die Jurorenbank von Dieter Bohlens "Supertalent".

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Michelle Hunziker wird neben Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen Jurorin bei der neuen Staffel der RTL-Castingshow "Das Supertalent". Das teilte der Privatsender am Freitagabend in Köln mit. Zuvor hatte RTL bekannt gegeben, dass Gottschalk nach der Einstellung seiner ARD-Vorabendsendung zu dem Kölner Sender wechselt.

Die gebürtige Schweizerin Hunziker hatte Gottschalk bereits von 2009 bis 2011 bei der ZDF-Familienshow "Wetten, dass..?" zur Seite gestanden. Bei RTL moderierte sie bereits von 2002 bis 2004 "Deutschland sucht den Superstar" und weitere Shows. Im Mai diesen Jahres war sie neben Dieter Bohlen Jurorin in der RTL-Show "DSDS Kids".

"Das wird ein großer Spaß"

"Ich freue mich sehr, mit meinen Lieblingskollegen Dieter und Thomas in einer Jury zu sitzen", erklärte Hunziker der Mitteilung zufolge. "Mit beiden habe ich bereits gearbeitet, wir kennen und wir mögen uns. Das wird ein großer Spaß, und ich bin sehr gespannt auf die vielen unterschiedlichen Talente, die wir sehen werden." RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger erklärte, die "Chemie zwischen den dreien" stimme.

Gottschalk hatte bis Ende letzten Jahres "Wetten, dass..?" moderiert und war dadurch zur Moderatoren-Legende geworden. Doch nach seinem Wechsel zur ARD erfüllte er mit seiner Sendung "Gottschalk live" die Quotenvorgaben der ARD nicht mal zur Hälfte. Die nächste Staffel von "Das Supertalent" läuft bei RTL ab dem Herbst.

Probleme vorprogrammiert

Wie man "Bild.de" entnehmen darf, gibt es in der Gottschalk-Bohlen-Konstellation bereits die ersten schrägen Momente: Aktueller Streitpunkt läuft unter dem Titel Exhibitionismus und Skurriles. Neo-Juror Thomas Gottschalk fordere von dem Sender RTL eine Nacktklausel und ein gehobenes Niveau. Dieter Bohlen halte das aber laut "Bild.de" für einen Fehler, er wolle bei seiner Show nicht auf verrückte Talente wie Penis-Maler oder Kunst-Furzer verzichten.

(APA/AFP/sh.)

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2 Kommentare
Gast: Neumüller
25.06.2012 13:19
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en

Es ist doch so etwas von traurig. Unsere Gesellschaft investiert zum Teil recht sparsame Gehälter für die Personen die unsere kommenden Generation(en) aufziehen und lehren, für zwei alternde Promikasperl die sich mit einem jungen blonden Dummerl in einer abgedroschenen abendlichen Show nach langjährigem Diskurs wiederfinden werden nun wieder Gelder bereit gestellt um mittels aufdringlicher Werbekampagnen die Einschaltquoten in die Höhe zu bringen. Wenn schon sonst nix mehr in die Höhe geht.
Als mündiger TV Kunde kann man in diesem Falle nur das einzig richtige tun, - zur bekannt gegebenen Sendezeit die Flimmerkiste nicht anzuschalten.

Antworten Gast: Max Meier
26.06.2012 07:41
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Re: en

Recht haben Sie - drum gibts inzwischen keine Flimmerkiste mehr bei uns, dafür ein paar "live" Theater-, Konzert- und Opernabende mehr.