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ORF: Freie wehren sich gegen Sparpläne

27.06.2012 | 11:12 |   (DiePresse.com)

In einem Offenen Brief fordert die freie Belegschaft des ORF Generaldirektor Wrabetz auf, von den drohenden Abbauplänen abzusehen und konstruktive Lösungsvorschläge zur Honorarfrage zu präsentieren.

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Die freien Mitarbeiter im ORF wehren sich in einem offenen Brief gegen die Sparpläne der ORF-Geschäftsführung, die auch einen Abbau von Freien vorsehen. "Unsere Arbeit wird dringend benötigt, um den reibungslosen Sendebetrieb und die professionelle Abwicklung des täglichen Programms überhaupt noch gewährleisten zu können", schreiben die Freien Mitarbeiter und fordern ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz auf, von den Abbauplänen abzusehen.

Stattdessen sollte Wrabetz "konstruktive Lösungsvorschläge bezüglich der Honorarfrage" präsentieren. Die freien Mitarbeiter kämpfen seit Monaten gegen die ihrer Meinung nach deutlich zu geringe Bezahlung und für eine Verdoppelung der Honorare. In ihrem Schreiben weisen sie darauf hin, dass sie "nach der konsequenten personellen Ausdünnung aller Redaktionen im Zuge der Sparpläne innerhalb der vergangenen Jahre" die personellen Lücken schließen.

"Durch einen Abbau der freien Mitarbeiter wäre die Produktion ganzer Sendereihen gefährdet", dabei handle es sich vor allem um jene Programme, mit denen der ORF seinen Bildungsauftrag nach wie vor rechtfertigen könne, hieß es.

 

(APA)

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2 Kommentare
Gast: Wiener ohne Grund
27.06.2012 16:10
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Vorschlag: den ORF an den Südsudan verschenken. Dort ist ein Neubau auch viel billiger als in St. Marx zu haben. Und die Belegschaft ist dort auch nicht so geldversessen.


Und wir werden hervorragend von Österreichischen Kultursendern wie Servus TV und für die Unterhaltung von den ganzen deutschen Fernsehanstalten versorgt sein. Und keinen Cent mehr zahlen müssen.

Wäre das ein feine Sache.

Und wenn das einigen Politikern (SPÖ und Grün im Bund, Landeshauptleuten in den Ländern) nicht passt - können sie ja mit ihrem Lieblingssender mitziehen. In den Südsudan.

Gast: Die Tante Jolesch
27.06.2012 13:17
7 0

Setzen wir auch die Angestellten frei. Dann sollte es wieder passen.


Und die Fähigen bekommen bei den Privaten sicher einen Job. Dort, wo Familienbande und Freundschaften weniger zählen als Leistung.