Die kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter im Bereich Werbung und Kommunikation sind um 3,3 Prozent erhöht worden, die Lehrlingsentschädigungen um 3,5 Prozent. Das die beiden Verhandlungspartner, die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus und Papier (GPA-djp) und die Vertreter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien, am Montag mit. Weiters wurde ein Mindestgrundgehalt von 1300 Euro festgelegt, hieß es.
Zudem einigten sich die Verhandlungspartner auf eine Einmalzahlung von 50 Euro, die zugleich mit der Weihnachtsremuneration ausbezahlt werden soll. Sämtliche Vereinbarungen gelten rückwirkend ab 1. Jänner 2012 und bis 31. Dezember diesen Jahres. Im Kollektivvertrag für 2013 soll die verbesserte Anrechnung von Elternkarenzzeiten auf dienstzeitabhängige Ansprüche, insbesondere Vorrückungen in der Gehaltstabelle, verankert werden, wurde weiters vereinbart. Die Details sollen in der nächsten Verhandlungsrunde im Oktober geklärt werden.
Gemeinsam will man auf sozialpartnerschaftlicher Ebene auch eine Lösung für die Frage der in der Fachgruppe zugeordneten Medienbetriebe finden. Die Gewerkschaft GPA-djp wolle zudem in nächster Zeit "alles versuchen, um endlich die Verhandlungen über einen bundesweiten Kollektivvertrag weiter voranzutreiben", heißt es in der Aussendung weiter.
(apa)

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