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Roma-Bild: Verfahren gegen "Weltwoche" eingestellt

09.07.2012 | 19:13 |   (DiePresse.com)

Die Schweizer Staatsanwaltschaft meint, das Titelbild setzt nicht die Roma als Volk herab, sondern thematisiert den Missbrauch von Kindern.

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Das Strafverfahren gegen die Schweizer "Weltwoche" wegen eines umstrittenen Titelbilds zum Thema Roma ist eingestellt worden. Dies sagte die Sprecherin der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, Corinne Bouvard, am Montag gegenüber dem Regionaljournal Zürich/Schaffhausen.

Die Wochenzeitung hatte Anfang April einen kleinen Roma-Buben auf dem Titelbild gezeigt, der mit einer Pistole auf den Betrachter zielte. Das Bild mit der Legende "Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz" illustrierte einen Bericht über Roma-Kriminalität.

"Das Titelbild zusammen mit dem Inhalt des Artikels setzt die Roma nicht als Volk herab", begründete Bouvard am Montagabend in der Sendung von Radio DRS die Einstellung des Verfahrens. Thematisiert werde damit lediglich der Missbrauch der Kinder durch die Roma-Clans, sagte die Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft.

Pistole war Spielzeugwaffe

Das Bild war ursprünglich in einem ganz anderen Zusammenhang aufgenommen worden, wie sich später herausgestellt hatte. Der italienischen Fotografen Livio Mancini hatte es 2008 auf einer Mülldeponie am Rande der kosovarischen Stadt Gjakova aufgenommen, wo Roma-Kinder mit ihren Familien leben und die giftige Abfallhalde als Spielplatz nutzen. Die Pistole war eine Spielzeugwaffe. Nach der Veröffentlichung des Titelbildes hatte es Kritik gehagelt. Es sei rassistisch und verstosse gegen die Rassismus-Strafnorm.

Mehrere Anzeigen wurden eingereicht, darunter eine durch den österreichischen Journalisten Klaus Kamolz. Daraufhin leitete die Zürcher Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung ein, um abzuklären, ob die "Weltwoche" mit dem Titelbild gegen die Antirassismus-Strafnorm verstosse.

(APA/sda)

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12 Kommentare
Gast: biersauer
10.07.2012 06:40
19 1

Journaillie wird diese Art Journalismus genannt,..

andere Menschen anzupatzen.
Das ist Wesensart dieser RotGrünInnen.
Zigeuner sind eben "Zigeuner", weil sie sich selbst so nennen und deren Lebensraum ist kein Rassismus, nur weil eben diese Journallie es eben als solche bezeichnen wollen.
Das ist eben das was man heute als "pc" oder als political correctness bezeichnet, eine selbstgemachte Ethik von Sehnsationsmachern.

Antworten Gast: Sehnsationsmacher
10.07.2012 09:07
1 13

Re: Journaillie wird diese Art Journalismus genannt,..

wer so schreibt, stellt sich selber bloß samt seinen zustimmenden analphabeten.

Re: Re: Journaillie wird diese Art Journalismus genannt,..

Bei Ihrer Rechtschreibung und Satzzeichensetzung sollten Sie zuerst mal vor der eigenen Türe kehren, bevor Sie andere als "Analphabeten" anschwärzen.

Re: Re: Re: Journaillie wird diese Art Journalismus genannt,..

Um das, was "Gast: biersauer" schreibt, zu kommentieren, ist es eigentlich egal ob "...phabeten" oder "...phapeten". Dazu genuegt, was davor steht.

28 3

Österreichischer Journalist verklagt Weltwoche

Ich als Weltwoche würde nun den netten Herren (Klaus Kamolz) verklagen. Hier gehört ein Exempel statuiert.

Gast: PAS
09.07.2012 21:01
4 0

Interessante Zeitung

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weltwoche

http://www.weltwoche.ch

Leider bei uns am Land (NÖ) nicht erhältlich.

Re: Interessante Zeitung

Schoen, dass es auch niederoesterreicher gibt, die lesen koennen. Aber wenn sie die weltwoche nicht lesen, entgeht ihnen nichts, was lesenswert waere.

10 1

Re: Interessante Zeitung

Sie ist in ganz Österreich erhältlich!
Bin aus NÖ, mein Trafikant bestellt sie mirr. (4.90 EUR)
Die Weltwoche ist herrlich politisch unkorrekt, aber trotzdem nicht so einseitig wie die linkslinken Medien.

Gast: Skydins
09.07.2012 20:02
3 30

Wieder etwas dazugelernt

Rassistische und in einen völlig falschen Kontext gesetzte Bilder sind also "Thematisierung des Missbrauchs von Kindern". Aso.

Antworten Gast: Nurejew
10.07.2012 08:04
13 1

Aber Herr Skydins,

Sie kennen doch sicher das Sprichwort: <Dem Unreinen ist alles unrein>.

Was an dem Bild soll rassistisch sein, abgesehen davon, dass halt Bilder vom Begriff her nicht rassistisch sein können. Rassisten sind die Menschen, insbes. Gutmenschen, die uns vorschreiben wollen, was wir zu denken haben. Aber Sie meine ich natürlich nicht.

Re: Aber Herr Skydins,

Das bild ist nicht rassistisch. Aber das photo wurde ja fuer einen voellig anderen zweck aufgenommen. Doch in der weltwoche wurde mit: "die roma kommen", getitelt. Und das war zumindest geschmacklos.

25 2

Re: Wieder etwas dazugelernt

ich sehe ein Kind, welches ein völlig unpassendes Spielzeug in der Hand hat. Wo Sie eine "Rasse" sehen, weiß ich nicht. Sollte etwa "politisch korrekte" Phantasie obwalten?