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Zitate von Postlern fingiert

24.07.2012 | 17:43 |   (Die Presse)

Für ganzseitige Inserate der Post in Bezirkszeitungen wurden teilweise Statements von Zustellern aus ganz Österreich über ihren Berufsalltag erfunden. Die Post entschuldigt jetzt sich bei den Mitarbeitern.

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Dem Kunden die Arbeit näherbringen, das sollten die ganzseitigen Inserate der Post, in denen Zusteller aus ganz Österreich über ihren Berufsalltag Auskunft geben. Doch offenbar ist bei der Umsetzung dieser Kampagne in Bezirkszeitungen einiges schiefgegangen: Wie die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten gegenüber dem ORF Salzburg behauptet, wurden einigen der abgebildeten Postmitarbeiter erfundene Aussagen in den Mund gelegt. Darunter vor allem überschwängliches Lob für die Arbeitsbedingungen bei der Post.

„Da und dort Fehler passiert“

Martin Palensky von der Post-Gewerkschaft spricht von 100 Zustellern, die mit erfundenen Zitaten in Inseraten zu sehen sind. Post-Sprecher Michael Homola gibt zwar zu, dass „da und dort Fehler passiert“ seien, und sagt: „Wir entschuldigen uns bei den Betroffenen“, bestreitet aber, dass es sich um 100 Personen handelt. Zudem hätten die Zusteller „die Inserate großteils wie geplant vorab gesehen“. Wie viele Zusteller vor Erscheinen keine Durchsicht erhielten, ließ Homola offen. „Es war natürlich vorgesehen, dass die Zusteller den gesamten Text zur Ansicht bekommen. Nur, wie sich jetzt herausstellt, dürfte dieser Prozess nicht immer genau eingehalten worden sein. Wir recherchieren erst warum.“

Gewerkschafter Palensky will Medienjuristen zur Prüfung dieser „höchst befremdenden“ Vorgänge beiziehen, um über rechtliche Schritte zu beraten. Offiziell seien den Zustellern nur zwei Fragen für das Inserat gestellt worden: Wo sie in ihrer jeweiligen Region zustellen und wie lange sie bereits bei der Post beschäftigt sind. „Alle anderen Fragen, die in der Werbung von den Zustellern beantwortet werden und ihnen namentlich zugeordnet sind, haben sie nicht beantwortet.“ Er habe bereits „zahlreiche“ Beschwerdebriefe von Postlern erhalten, in denen es heiße, man habe bestimmte Dinge so nicht gesagt bzw. gar nichts von zusätzlichen Fragen gewusst. Zusteller seien teilweise von Kollegen auf gewisse Aussagen angesprochen worden. APA/red.

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8 Kommentare
Gast: mir reichts
25.07.2012 07:26
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wir

können sie nicht zwingen, die wahrheit zu sagen, wir können sie zwingen, immer unverschämter zu lügen.

Gast: total crash
25.07.2012 06:47
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[...] Homola [....] bestreitet aber,

dass es sich um 100 Personen handelt.

Wird schon stimmen, s` werden schon ah paar Dutzend mehr gewesen sein die "ihre" Statements nicht (wieder) erkannten ;o)

Brauchst heute nur in ah Postfiliale gehn,was soll ich groß Sagen,es is ah Katastrophe als "Kunde" zur Post zu gehen,-falls es in deiner Nähe überhaupt noch ah echtes Postamt gibt,-es krümmt sich das Gedärm (aus Liedtext von AVU) ;o)


Gast: owow
24.07.2012 22:48
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o wunder

Oh Wunder :-)

Gast: GAST10
24.07.2012 20:07
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http://www3.salzburger-fenster.at/redaktionell/4803-post-trimmt-gutachten-hin-beamter-zwangspensioniert.html

Ausschnitte vom Zeitungsartikel “Salzburger Fenster” – Redaktion Frau Dr. Sonja Wenger:

http://www3.salzburger-fenster.at/redaktionell/4803-post-trimmt-gutachten-hin-beamter-zwangspensioniert.html

Interne E-Mails der Post offenbaren, wie das Personalamt in Absprache mit der PVA ein positives psychiatrisches Gutachten über einen verdienten Vertriebsmitarbeiter „umdrehte“.
Personalamt organisiert negative Mails
Da Franz R. im Erstgutachten der PVA voll arbeitstauglich war, sammelte man bei Vorgesetzten „Beschwerden“
Im April 2008 wurde dem Post-Finanzdienstleister Franz R. „schlagartig der geliebte Beruf entzogen“. Seinen Kundenstock erhielten andere, er bekam Gesprächsverbote mit Kollegen. Als R. sich wehrte, bezeichnete das Personalamt ihn als „sozialunverträglich“.



Wunsch-Gutachten

Die internen geheimen Dokumente, die dem SF vorliegen, zeigen auf erschütternde Weise, dass Franz R. nicht die geringste Chance auf ein faires Verfahren hatte, wie auch der VWGH letztlich urteilte.
In seinem Parteiengehör zum Ruhestandsverfahren „bittet“ R. den Dienstgeber um eine neuerliche, objektive Begutachtung seiner Leistungsfähigkeit. Denn er habe „weder eine Persönlichkeitsstörung noch ein reduziertes psychologisches Gesamtleistungskalkül.“ Zu diesem Zeitpunkt (1. Juli 2010) war seine Frühpensionierung aber längst beschlossene Sache.
Schon am 23. Juni 2010 hatte die Personalchefin des Regionalzentrums Linz an „die lieben Kollegen“ – R.s Vorgesetzte –, eine Vollzugsmeldung abgeset

Gast: einBeobachter
24.07.2012 20:04
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Nicht neu

Es gibt ein bekanntes nordeuropäisches Möbelhaus in dessen Postille so gut wie alle zu "Wort" kommenden Mitarbeiter meinten, daß sie schon immer bei .... arbeiten wollten, daß das in der Kindheit schon ihr Traum war etc. Die Formulierungen waren schon lächerlich einheitlich. Hab das Blattl schon lange nicht mehr gesehen, wenn es noch fabriziert wird, hat sich bestimmt nichts geändert, schätze ich.
Ich glaube übrigens nicht, daß es dort eine Gewerkschaft gibt.

Antworten Gast: eineBeobachterin
25.07.2012 04:51
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Re: Nicht neu

Kann ja sein, dass auch dort bei den Formulierungen "nachgebessert" worden ist. Jedoch ist mir beim "Lebst Du schon"-Laden noch nie ein arroganter, mürrischer, offensichtlich überforderter Mitarbeiter untergekommen (soll nicht heißen, dass es sie nicht gibt. Vielleicht sind halt im Lager oder sonstwo versteckt). Die Mitarbeiter strahlen durchaus etwas Positives aus. Und jetzt schauns einmal in ein Postamt ......

Antworten Antworten Gast: einBeobachter
25.07.2012 13:41
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Re: Re: Nicht neu

Liebes weibliches Pendant meiner Wenigkeit ;-) Es gibt sie die Grantler, da wir dort, keine Frage. Aber in "meinem" Postamt werde ich immer von einer ausgesprochen hübschen, wirklich freundlichen jungen Frau willkommen geheißen. Es ist wirklich eine Freude hinzugehen. Schade, daß ich so selten dort zu tun habe ;-)
BlauGelb mag seine Vorteile haben, speziell beim Preis. ABER - jetzt hab' ich mir was angetan, es gäbe nämlich eine ganze Reihe von ABER. Personalfluktuation, Hilfskräfte auf Abruf (zumeist alleinerziehende Mütter), Kinderarbeit - und DA braucht mir keiner ein X für ein U vorzumachen, ich war bereits auf den Spuren genau DER Teppiche unterwegs und es ist GRAUENHAFT !

Antworten Gast: ejaal
24.07.2012 22:47
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Re: Nicht neu

Wurscht, hauptsacht, ich kann mein Bett um 39.- kaufen, mein Tisch um ca. 20.- und mein Sessel um 9.- kaufen.