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Deutsche Zeitungen verlieren weiter Leser

25.07.2012 | 12:22 |   (DiePresse.com)

Die Reichweite und Leser sank im vergangenen Jahr empfindlich. Grund für den Rückgang sei die zunehmende Nutzung von Online-Auftritten.

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In Deutschland lesen immer weniger Menschen Zeitung. Rund 46,8 Millionen Menschen informieren sich täglich auf diese Weise, wie aus der am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Media-Analyse Presse hervorgeht. Auch die Reichweite ging zurück: Laut Statistik erreichen die Blätter genau zwei Drittel der deutschsprachigen Bevölkerung (66,6 Prozent). Im vergangenen Jahr waren es noch 68,4 Prozent (48,08 Millionen) gewesen.

Grund für den Rückgang sei vor allem die zunehmende Nutzung von Online-Auftritten. "Vor allem junge Menschen greifen auf unsere Angebote im Internet zurück", sagte Gerhard Müller von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, die regelmäßig im Auftrag von Verlagen und Werbewirtschaft die Untersuchungen organisiert.

Insgesamt wurden fast 138.000 Menschen (ab 14 Jahre) nach ihrer Print-Lektüre gefragt. Auch deutschsprachige Ausländer sind dabei.

(APA/dpa)

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3 Kommentare
Gast: Adrian Subtil
27.07.2012 13:43
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Vielleicht sollten

die politisch korrekten Mainstreamblattln mal ihre Blattlinie überdenken.

Denn die ewige Ausrede, dass das Internet am Leserschwund schuld ist, ist ja nur die halbe Wahrheit.

Viele Menschen haben es einfach satt, sich von Lohnschreiberlingen belügen und bevormunden zu lassen.

Gast: porto5
25.07.2012 16:29
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Kosten

Vor etwa 15 Jahren habe ich für mein ZeitungsAbo unter 250 DM pro Jahr bezahlt. Jetzt liegt der Preis bei über 500 Euro. Da wurde eben gekündigt.

Da sieht man wieder den Vorteil der sozialistischen Staaten

Bei uns spielt das keine Rolle - da werden die Medien von der Partei finanziert.