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ORF-Standortfrage: Häupl drängt auf Entscheidung

26.07.2012 | 13:01 |   (DiePresse.com)

"Ich will, dass sich der ORF endlich entscheidet", bohrt der Bürgermeister nach. Laut Häupl gibt es vier weitere Interessenten für das Grundstück in St.Marx.

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Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) drängt auf eine rasche Klärung der ORF-Standortfrage: "Ich will, dass sich der ORF endlich entscheidet", sagte er im Interview. Die Argumente für den Standort St. Marx würden am Tisch liegen: "Wir haben ein Angebot gemacht. Ich glaube, dass dieses Angebot, wenn man es tatsächlich ruhig und nüchtern anschaut, ein sehr gutes Angebot ist." Laut Häupl gibt es übrigens vier weitere Interessenten für das betreffende Grundstück.

Umzug wäre eine gute Sache

Er glaube, dass der Umzug auch für die Entwicklung des ORF selbst ein sehr gute Sache wäre. Wobei er akzeptieren werde, wenn das Unternehmen sich anders entscheide: "Es ist nicht mein Projekt. Es ist ein Projekt des ORF." Dies als "Wunsch der Wiener SPÖ" zu denunzieren, sei kindisch. Der Stadt würden vier weitere Angebote vorliegen, berichtete Häupl: "Daher ist es mein Interesse als Bürgermeister, dass man möglichst rasch entscheidet, weil über die Flächen zu disponieren ist."

Im Sinne der "Gebührenzahler"

Dass es für den ORF gut wäre, sich rasch - und vor allem für den neuen Standort - zu entscheiden, sage er als "Staatsbürger und Gebührenzahler". Ob der ORF nach St. Marx geht, wird laut Häupl unter anderem davon abhängen, ob es einzelnen ÖVP-Leuten im Stiftungsrat gelingt, das Projekt zu verhindern. Sollten sie dabei erfolgreich sein, würde dabei jedoch nicht im Interesse des Unternehmens gehandelt werden, zeigte er sich überzeugt.

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Der Wiener ÖVP-Obmann Manfred Juraczka meldete sich im Laufe des Tages auch noch zu Wort: "Den Wunsch des Bürgermeisters in Ehren, sein offensichtliches Lieblingsprojekt weiterhin durchsetzen zu wollen, aber er sollte sich vielleicht auch einmal Gedanken darüber machen, wie er sich die Nachnutzung des denkmalgeschützten Ensembles am Küniglberg vorstellt", so Juraczka. Die Stadtregierung habe laut Juraczka keinerlei Konzept, was im Falle einer Übersiedelung mit dem Areal passieren solle.

(APA)

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10 Kommentare
Gast: Staatsfunk
26.07.2012 18:23
2 0

Vielleicht sollten erst die Besitzverhältnisse und die eventuelle SPÖ-Verflechtung aufgeklärt werden


Gast: panoptikum
26.07.2012 18:17
0 0

Wieder einmal plumpe Herumlügerei eines Politikers ...

... natürlich vollkommen selbstlos!

1 0

dieses Angebot, wenn man es tatsächlich ruhig und nüchtern anschaut, ein sehr gutes Angebot ist." Laut Häupl gibt es übrigens vier weitere Interessenten für das betreffende Grundstück

mit solchen Aussagen lässt sich manches Grundstück einfach verteuern; also reiner PR-Gag seitens eines BM der sehr teuer beraten wurde und weiterhin wird ?!


Gast: pronto
26.07.2012 16:55
0 1

juracka, oder wie der heißt:

sehr zukunftsträchtig gedacht. die wiener övp ist ein scherz. und vorallem: wer ist dieser juraczka?

Gast: MiroL
26.07.2012 16:46
2 0

Warum will Häupl den ORF in St. Marx?

Weil die Stadt Wien das Grundstück zu sehr günstigen Bedingungen an den Wrabetz "verkauft" und im Gegenzug die Hofberichterstattung gesichert ist. GAnz einfach, so läuft es in Wien!

6 0

Häupl drängt

zur Übersiedlung nach St Marx - abstimmen darüber kann der Stiftungsrat auch danach

Gast: Wertheimstein
26.07.2012 13:43
7 0

Lösung gefunden

Pjöngjang wäre ein Standort für den ORF.....entspräche auch der Berichterstattung.

Gast: Rotfunk - Zwangsgebührenzahler
26.07.2012 12:39
2 1

Idee

Der ORF soll das Grundstück der ehemaligen Kopalkaserne in St. Pölten kaufen; Gelände ist sehr groß, sehr guten Autobahnanschluß, schwachen SPÖ Bürgemeister, starken Landeshauptmann der ÖVP; ideal, nichtwahr?

Gast: Konrad44
26.07.2012 10:34
5 0

Ich wuerde

ganz schnell eines der anderen 4 Angebote annehmen bevor auch jene Interessenten abspringen. Ein Schelm wer boeses dabei denkt wenn er von Herrn Dr. Haeupl's Einflussnahme - die angeblich keine ist (fuer wie bloed halten uns eigentlich Politiker?) liest.

2 0

Warum unbedingt ORF?

Warum der Druck auf eine Entscheidung? Hat der ORF eine Stillhaltefrist ausgehandelt? Oder will Häupl den Rotfunk deshalb so dringend und lieber als die anderen Interessenten, weil dort der größte Batzen an kärntnerisch-kreativer Buchhaltung für die Stadtkasse herausschaut?