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Zeit-Magazin: Penisse leben zurückgezogen

27.07.2012 | 12:36 |   (DiePresse.com)

Die Beilage der deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" ist mit einem Artikel über "Männliche Nacktheit" an die moralischen Grenzen der Online-Gemeinschaft Facebook gestoßen.

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Das Zeit-Magazin widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem Thema "Männliche Nacktheit" und geht der Frage nach, warum man sie so selten sieht. Passend zum Rätsel der Titelgeschichte zeigte das Magazin auch ein gut gewachsenes Beispiel auf seiner zweiten Titelseite und scheiterte prompt am moralischen Diktat der Online-Gemeinschaft Facebook. 

In einer Aussendung teilte das Magazin mit: "Wie jede Woche üblich veröffentlichte die Redaktion am Mittwochnachmittag beide Titelseiten vorab hintereinander auf der ZEITmagazin-Facebookseite. Der Eintrag mit der zweiten Titelseite war am Abend gelöscht. Auf Anfrage des Zeit Magazins lässt Facebook auf seine Community Standards verweisen."

Zeit-Magazin-Chefredakteur Christoph Amend kommentierte die Löschaktion in einer Mitteilung: "Es ist, als hätte unser Eintrag nie existiert. Ich bin verblüfft, dass sich die These unserer Autorin Elisabeth Raether so schnell bewahrheitet hat." In ihrem Artikel untersuchte Raether die öffentliche Präsenz des männlichen Glieds und kam zu dem Schluss, dass man schon mit einem Mann zusammensein muss, um einen Penis zu Gesicht zu bekommen. "Penisse lassen sich in der Öffentlichkeit kaum blicken". Abseits von Porno, Museum und Biologiebuch bleibt die weibliche Nacktheit der Normalfall in der Bilderwelt.

(sh.)

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14 Kommentare

also ein schöner Mensch ist immer sexy und das hängt nicht zwangsläufig vom Alter ab

egal ob männlich oder weiblich...

die amerikanische Prüderie ist hinlänglich bekannt und die Zensur die über amerikanische Unternehmen mehr oder weniger die (zumindest in dieser Hinsicht) progressivere europäische an die sprichwörtliche Leine nimmt, hat man neben Facebook auch bei Apple gesehen...


Gast: gast11
27.07.2012 20:58
0 2

wichtig ist nur die größe

und weil bei den alten griechen der mini-penis das größte war, haben 12 jährige in der regel mehr zu bieten als der held herkules.

seinerzeit ist man bei den olympischen spielen nackt angetreten und mitunter waren alle muskeln (bis auf einen) für den wettkampf entscheidend. das männliche glied aber hing leblos oder baumelte wild umher und da hilft auch kein training.

der penis symbolisiert mMn die tatsache, dass man nicht alles kontrollieren kann und wurde deshalb vom patriachat als unästethisch gebrandmarkt.

mfg

so einen Schwachsinn hab ich ja schon lange nicht gelesen

aber schön provokant formuliert ;)

einerseits die Antiken Griechen als Pädophile hin stellen, dann der tolle Sprung zum "leblosen Penis" (vergleich zur "leblosen Brust bei Frauen?) mit "wildem Baumeln" weil nicht eregiert beim Sport?

und zum Schluss der Rückschluss, daß eine nicht vorhandene Dauererektion ein Problem für einen Mann darstellen könnte...

ganz ehrlich - bitte gehen sie mal zum Psychologen... nicht bös gemeint, aber sie haben da einen gewaltigen Knacks und ein völlig falsches Bild von der Gesellschaft...

Gast: gast0815
27.07.2012 19:10
1 3

Geschenke

Erstens haben Frauen Spaß daran, sich nackt zu zeigen um Mammutfleisch WerbeGeschenke zu bekommen und außerdem stehen sie nicht auf Penisse sondern auf Werbegeschenke wie Mammuthfleisch, für die sie sich auch gerne nackt zeigen, um weitere Mammuthfleischgeschenke sicherzustellen. Das versuchen sie in allen Stellungen.
Aber das wisst ihr ja alles selber.

Gast: Gast Kommentar
27.07.2012 18:55
3 0

unbeschwerte Freude an Sexualität

Die Darstellung nackter Frauenbrüste ist nicht ganz mit der von nackten Penissen zu vergleichen. Der Vergleich hinkt ein bisschen. Das analoge Pendant zu Penissen wären ja Vulven.
Insgesamt ist aber, die u.a. westliche Kultur sehr zurückhaltend in der Darstellung von nackten Menschen, inkl. deren intimster Bereich. Andere Kulturen haben hier einen völlig anderen Zugang. Da finden sich dann auch in den Tempeln Darstellungen von Vulven, Penissen und Liebesakten.
Tja, offenbar gibt's da unbeschwerte Freude und sehr viel wertschätzenderen Zugang zur Sexualität.
Im Übrigen auch in deren Religionen und Philosophien. Sexualität, Eros erfahren dort auch Wertschätzung als ein Weg transpersonaler, mystischer Erfahrungen, transzendenter Erfahrungen und Extase. Kleiner Literaturtipp – Publikationen von Anna Maurer und Hans Peter Weidinger: u.a. „Von Herz zu Herz“. Schönen genussvollen Sommer!

Gast: Rater
27.07.2012 18:14
3 0

Wo in der Öffentlichkeit, abseits von "Porno, Museum und Biologiebuch", sieht man eine Vagina?


0 0

Re: Wo in der Öffentlichkeit, abseits von "Porno, Museum und Biologiebuch", sieht man eine Vagina?

Genau das habe ich mich auch gefragt...

1 1

die loesung...

die zeit-redakteurin sollte ihre abende statt auf facebook auf chatroulette verbringen...

Eben Facebook nicht phallbook


Ich bin Linkstraeger.

k.T.

Re: Ich bin Linkstraeger.

Ui, da kann jemand Linkstraeger nicht leiden.

Ich kann Ihnen versichern, dass dies mit meiner politischen Gesinnung nichts zu tun hat. Davon distanziere ich mich ausdruecklich!

Aber ein Diskurs ueber Links- oder Rechtstraeger waere informativ. Daraus koennte man auf statistische Tendenzen schliessen.


Der Beitrag von Frau Raether ist amüsant und gut geschreiben.

Kann man durchaus empfehlen.

Gast: eieieieieiei
27.07.2012 14:09
0 4

schau an ..

.. das männliche geschlecht schämt sich für sein geschlecht

Gast: calpet
27.07.2012 13:33
9 0

die Zeit auf Facebook... na dann geschieht ihnen recht, denn dümmer geht nimmer