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Ex-Mitarbeiter wirft Aufdecker Wallraff Sozialbetrug vor

29.07.2012 | 17:39 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Journalist soll seinen "Privatsekretär" über Jahre illegal beschäftigt haben. Der Mitarbeiter sei dem Finanzamt nicht gemeldet worden.

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Der deutsche Aufdecker-Journalist und Buchautor Günter Wallraff, der erst Mitte Juli auch in Wien auf Vortragstour war, muss sich nun selbst gegen den Vorwurf des Sozialbetrugs und womöglich auch der Steuerhinterziehung wehren. Ein ehemaliger Mitarbeiter Wallraffs, der zeitweise als eine Art Privatsekretär tätig war, wirft ihm laut "Spiegel"-Bericht vor, der Schriftsteller habe ihn über Jahre hinweg illegal beschäftigt, ohne die Tätigkeit dem Finanzamt oder der Arbeitsagentur anzuzeigen.

Sein monatliches Gehalt, anfangs 1000 Euro, sei von Wallraff bar und ohne Beleg ausbezahlt worden. Er habe längere Zeit zusätzlich von Hartz IV gelebt. Der Mann, den Wallraff über Recherchen in Callcentern kennengelernt hatte, lebte dem Bericht zufolge zudem jahrelang in einer von Wallraffs Wohnungen. Am 10. Juli erstattete er Selbstanzeige beim Finanzamt Köln-Nord. Der Kölner Journalist Wallraff muss nun mit Ermittlungen der Zollfahndung rechnen, sein ehemaliger Mitarbeiter wird wohl mehrere zehntausend Euro zurückzahlen müssen, heißt es.

Wallraffs Anwalt Winfried Seibert sagte laut "Spiegel"-Vorabbericht, die Zahlungen seien ausschließlich auf Verlangen des Mitarbeiters bar und ohne Quittung erfolgt. Der Mann habe Wallraff lediglich durch "gelegentliche Hilfen" unterstützt. Wallraff habe ihm angeboten, das Arbeitsverhältnis bei den Ämtern in eine feste Beschäftigung zu überführen.

(APA)

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13 Kommentare
Gast: Peter Hofmueller
01.08.2012 09:52
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"Ex" Mitarbeiter

Wieder mal typisch,daß der oftmals nicht "genehme" Aufdecker Günther Wallraff durch Schmuddeltypen angepatzt wird!
& "auch" so mancher Journaille-Kanaille, wird's in den Kram passen...

Gast: Arbeitgeber Ministerium
30.07.2012 13:29
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... sein ehemaliger Mitarbeiter wird wohl mehrere zehntausend Euro zurückzahlen müssen, heißt es.

Nachdem wir ihm über Umwegen, 150.000.- Euro übermittelten, wird er sich's schon leisten können.

Gast: Herbert-schmidt
30.07.2012 07:43
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Wie gut das Ihn gibt

Es sit doch völlig irrelevant ob er nun eine Sekretärin bezahlt oder anemeldet hat oder nicht. Wichtig ist das er die Misstände aufdeckt wie die Ausbeutung der Menschen durch grosse Unternehmen wie Psot Hermes Amanzon usw..

Gast: aufwärtsblickenvorwärtsdrängen
30.07.2012 07:14
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was für ein heuchler und widerling

für ein paar wochen "arbeiter spielen" dann heim ins warme, sorglose, gemachte nest und andere anschwärzen.

Gast: aufgezeigt
29.07.2012 23:43
1 0

Racheakt

Wie zu erwarten versucht man einen wichtigen Mann, der gravierende Mißstände in unserer Gesellschaft schonungslos aufgezeigt hat, in den Schmutz zu ziehen.

Gast: AufdeckerAufdecker
29.07.2012 22:22
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So geht das

"Wallraffs Anwalt Winfried Seibert sagte laut 'Spiegel'-Vorabbericht, die Zahlungen seien ausschließlich auf Verlangen des Mitarbeiters bar und ohne Quittung erfolgt. Der Mann habe Wallraff lediglich durch 'gelegentliche Hilfen' unterstützt. Wallraff habe ihm angeboten, das Arbeitsverhältnis bei den Ämtern in eine feste Beschäftigung zu überführen."

Ha, Ha, Ha. Der war gut.

Ja, ja. die "Aufdecker". Anderen ans Bein pinkeln und dann selber Dreck am Stecken haben. Kennt man alles.

Gast: Herr Bert
29.07.2012 21:45
0 0

Unschuldig?

Ach so, wenn mich ein Mitarbeiter darum bittet seinen Lohn in Bar ausgezahlt zu bekommen - weil er sonst vom Amt nichts mehr bekommt - und ich dann sämtliche Sozialbeiträge nicht abführe, geschweige denn die Lohnsteuer, dann ist nur der Mitarbeiter daran Schuld?

Nein, auch für einen investigativen "Aufdeckungsjournalisten" gibt es da kein Pardon!

Und alle die ihn verteidigen: was hat er denn bewirkt? Die Bild ist immer noch ein Schundblatt, die Dumpinglöhne und Arbeitsbedingungen haben sich in Deutschland nicht verbessert, etc. Das einzige was geblieben ist sind ein paar Bücher die sich blendend verkauft haben. Kein Grund zur Bevorteilung - im Gegenteil, er müsste ja genug Geld besitzen um wie jeder andere auch seine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen.

Der hat als Vermieter sicherlich auch noch vom Amt die Wohnung für seinen mietenden Mitarbeiter bezahlt bekommen.

Antworten Gast: Hl. Stuhl
30.07.2012 13:42
0 0

Re: Unschuldig?

Wenn man bedenkt wie vielen Menschen er Mut und Glauben gegeben hat, sich gegen die ungerechtfertigte Ausbeutung wehrhaft und erfolgreich aufzulehnen, sollten man hier ruhig einmal die Unschuldsvermutung vorne anstellen.

Antworten Gast: Hl. Stuhl
30.07.2012 13:41
0 0

Re: Unschuldig?

Wenn man bedenkt wie vielen Menschen er Mut, Glauben und Anleitung gegeben hat, sich gegen die ungerechtfertigte Ausbeutung wehrhaft und erfolgreich aufzulehnen, sollten man hier ruhig einmal die Unschuldsvermutung vorne anstellen.

Gast: Martin_S
29.07.2012 20:25
2 0

jaja so ist das

Die, die am lautesten schreien, sind die Ärgsten!

Gast: N_K
29.07.2012 20:04
0 0

Heiligenscheinträger

" Ex-Mitarbeiter wirft Aufdecker Wallraff
. Sozialbetrug vor 29.07.2012 | (DiePresse.com)"

Der "Deckel" paßt genau so gut "auf's Töpfchen" wie die angeblich diversen
"Vergewohltätigungen" eines Strauss-Kahn oder die "WICKIE-QUIEKS-Stupferten".

Den "Heiligenscheinträgern" ist aber doch gar nichts zu dreckig und verfault, als daß sie sich nicht darin suhlen würden. Pfui Teufel!


Gast: noch einer
29.07.2012 19:35
4 1

Gute Arbeit

Der Wallraff macht seit Jahrzehnten gute Aufdeckungsarbeit .

Es war zu erwarten ,
dass einige versuchen ,
einHaar in der Suppe zu finden
und folglich Schmutzkübel zu schütten .

7 3

So sind sie alle, die selbstdarstellerischen Heiligen.

Selber genug Leichen im Keller, aber andere anpatzen.