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Scheuch lässt Fotografen aus dem Saal werfen

01.08.2012 | 13:42 |   (DiePresse.com)

Der zurückgetretene FPK-Chef warf dem APA-Fotografen vor, "Meuchelfotos" zu produzieren. Die Journalistengewerkschaft GPA-djp spricht von "freiheitlichem Gesinnungsterror".

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FPK-Chef Uwe Scheuch hat am Mittwoch bei seinem Rückzug aus der Politik noch einmal sein bizarres Medienverständnis offenbart. Noch bevor Scheuch seinen Rückzug aus allen politischen Ämtern ankündigte und dies unter anderem mit der Medien-"Hetze" gegen seine Person begründete, hatte er den APA-Fotografen Gert Eggenberger aufgefordert, den Raum zu verlassen, und von der Pressekonferenz ausgeschlossen. Eggenberger produziere "Meuchelfotos", so Scheuch zum Motiv seiner Maßnahme. Anwesende Journalisten protestierten gegen diese Vorgangsweise, Kritik kam auch von Chefredaktion und Redakteursbeirat der Austria Presse Agentur.

"Die APA weist diesen plumpen Angriff auf die Pressefreiheit auf das Schärfste zurück. Das Vorgehen Scheuchs gegen einen höchst professionellen und objektiven Fotojournalisten zeugt von einem massiven Unverständnis für demokratische Prozesse und die Unabhängigkeit der Medien", hieß es seitens der Chefredaktion der Nachrichtenagentur.

"Freiheitlicher Gesinnungsterror"

Für die Journalistengewerkschaft GPA-djp ist der Vorfall ein "empörender Zensurversuch". "Dass Herr Scheuch unter anderem die Medien für seinen Rückzug aus der Politik verantwortlich gemacht hat, passt zu dem völlig inakzeptablen Vorgehen des FPK-Politikers. Der Ausschluss von Journalisten oder Fotografen von einer Pressekonferenz ist für mich freiheitlicher Gesinnungsterror", kommentierte Gewerkschaftschef Franz C. Bauer das Vorgehen. "Personen, deren Gehalt jahrelang von den Steuerzahlern finanziert wurde, haben kein moralisches Recht, mit der Öffentlichkeit auf diese Weise umzugehen", sagte Bauer.

Ähnlich die Journalisten der APA: "Der Redaktionsbeirat als Interessensvertretung der Redakteurinnen und Redakteure der Austria Presse Agentur verurteilt den willkürlichen Ausschluss einzelner Journalisten von einer öffentlichen Pressekonferenz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der APA arbeiten in Unabhängigkeit von politischen, wirtschaftlichen und sonstigen Institutionen und Gruppen. Politiker können sich ihre Berichterstatter nicht aussuchen, das gilt auch für die Freiheitlichen in Kärnten."

 

(APA)

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80 Kommentare
 
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Schade...

Schade, dass die JournalistenkollegInnen nicht genügend Rückgrad hatten (vielleicht wurden sie auch überrascht), geschlossen die PK zu verlassen. Auch bei der Pressefreiheit sollte gelten: einer für alle, alle für einen.

Gast: Freud12
01.08.2012 21:22
1 0

Endlich

ist der Weg frei. Jetzt kann man auch die Inseratenvergabe in der Höhe von 7 Mi9llionen des werten Hern BK Faymann genauer unter die Lupe nehmen. Anschließend wäre dann noch Skylink, unzählige Crossboarder Leasingverträge unserer geliebten Hauptstadt, ESM und ESF in der Höhe von shclappen 41 Milliarden und und .........
Politiker wir lieben euch!

Gast: Wolfsbergerin
01.08.2012 19:18
1 1

Wo ist das Geld...

Kurt, weißt Du wo das Geld ist, dass die vielen Schulden verursacht hat in Kärnten?

Immobilien garniert mit Fördergelder für FPK & FPÖ nahe Firmen?

Gast: Gernot, Wolfsberg
01.08.2012 19:15
3 1

Das war wieder Werbung für das...

Tourismusland und den Wirtschaftsstandort Kärnten!
Danke FPK
Danke SCHEUCH´s
Danke Strache...

Gast: Tangokorupti
01.08.2012 16:42
3 3

Recht

hat er. Die ÖVP, Einfädler sämtlicher Deals und benötigter Steigbügelhalter der Sozen laden sämtlichen kurrupten Schmutz auf den toten haider ab. Als Müllhalde steht er nun nochmals zu Diensten. Es war Haiders größter Fehler sich mit solchen Hal.unken wie Schüssel, Strasser und weitere einzulassen. Die Politik an der Oberfläche ist nur Abschaum und unterscheidet sich kein bißchen von der Cosa Nostra oder ähnlicher Bünde. Fakt ist, auch Haider ist in die Falle gelaufen und hat somit den Herrschern über GUT und BÖSE in die Hände gespielt. ich gehe nie mehr zur WAHL!!!!!!!!!

Gast: africano
01.08.2012 16:38
4 6

Ich bin kein Freund vom Scheuch ,

aber es gefält mir ,wie er die Fotografen aus dem Saal werfen liess.
Vor einem Tag wurde die Kronen Zeitung blos gestellt ,wie sie ein Foto von Syrien verfälschte.
Wie unseriös die Berichterstattung ist ,zeigte sich bei Lybien.
Es ist nur noch gruselig und grauslich.

Re: Ich bin kein Freund vom Scheuch ,

Und Sie glauben, wenn die Krone ein Foto fälscht, hat der Fotograf damit was zu tun?

Antworten Gast: gast2121
01.08.2012 17:08
2 1

Re: Ich bin kein Freund vom Scheuch ,

Wenn man eine Pressekonferenz abhält kommen Journalisten. Wenn man Politiker ist muss man damit umgehen können.

Wenn man keine Presse haben will dann soll man keine Pressekonferenz machen.
Was auffallend ist, wenn blaurange nicht in den Medien vorkommt wird gmault von wegen "ausgegrenzt" und wenn man in den Medien ist dann sind die Medien böse. Dass die Medien die Aufgabe haben uns Bürger aufzuklären, auf die Idee kommen die Politiker nicht. Fehler eingestehen nein, bloss nicht, es sind die Medien, die Gerichte, als nächstes die Schwarzhaarigen schuld.

1 0

Re: Re: Ich bin kein Freund vom Scheuch ,

Sie fühlen sich also von den österreichischen Medien aufgeklärt?
Na dann....

Gast: I`ve seen all the...
01.08.2012 16:22
2 3

scheuch

ein "seniorenlederhosler"weniger-uwe du "altbuberl",wir werden dich nicht vermissen:)))

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Zensur

Diese Aktion erinnert an die Praktiken in z.B. Norkorea oder Cuba. Mit dieser Zensuraktion hat Scheuch wieder einmal seine Überheblichkeit und Abgehobenheit zur Schau gestellt.

Eigentlich hätten die anderen anwesenden Journalisten geschlossen den Raum verlassen sollen um zum Ausdruck zu bringen, wie man einen unbedeutenden Provinzpolitiker medial in die Schranken weisen kann.

Antworten Gast: Leon Walras
02.08.2012 07:47
0 0

Re: Nicht nur das ...

... er hat den Medien auch klar zu verstehen gegeben, wie er gesehen werden will. Oder jedenfalls das, was er darunter versteht. So ein Einfaltspinsel! Da scheint`s jedenfalls eine gewaltige Kluft zu geben zwischen Eigen- und Fremdbild. Solange er sich im stillen Kämmerchen seine eigene Welt schnitzt, mag das ja noch angehen. Aber seiner Umgebung vorschreiben, wie er abzubilden ist ... da fällt mir auch nur Nordkorea ein!

passender nick

Nur ein Lupo kann hier den Vergleich mit einem totalitären Staat wählen.

Antworten Gast: Tangokorupti
01.08.2012 16:44
1 0

Re: Zensur

wie vergeben dann unbedeutende Provinzpolitiker Staatsbürgerschaften?
Sie widersprechen sich, Löwelstraße?

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Gut so - weg ist er!

Aber das Recht zu seiner Pressekonferenz einzuladen oder davon auszuschließen, wen er will, hat er!

1 0

Also liebe Rotstrichler....

.... dann erklären Sie mir bitte einmal kraft welchen Gesetzes er es nicht hätte!

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Re: Also liebe Rotstrichler....

hatten sie schon jemals eine pk-einladung in der hand? nein?
die ergeht via mail an alle journalisten mit ots-abo, alle redaktionen mit apa-ans chluss und erst recht an einen apa-fotografen!

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Re: Re: Also lieber abbey..

Was ändert das daran, dass er einzelne Journalisten von der pk ausschließen darf?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: einGast
01.08.2012 20:27
2 0

Re: Re: Re:

War die Veranstaltung öffentlich oder geschlossene Gesellschaft. Wenn nur geladene kommen dürfen, ist ein Auschluss sicher gerechtfertig, aber bei einer öffentlichen Pressekonferenz, bei der jeder kommen kann, ist ein Ausluss unverständlich.

1 0

Re: Re: Re: Re:

pk war oeffentlich,
einladung nicht am personen sondern pauschal an alle redaktionen.
ort nicht parteizentrale sondern landtag der im besitz des volkes und nicht der fpk ist.
und ausserdem entsenden redaktionen journalisten - und nicht politiker suchen sich aus wer kommt. wenn sie das wollen dann koennen sie ja pr bestellen und bezahlen.
deshalb!

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Re: Re: Re: Re: Re:

Auf Basis Ihrer Ausführungen kann man trefflich auf der moralischen Ebene diskutieren, ob der Saalverweis in Ordnung war.

Rechtlich gesehen (und nur das war bisher das Thema) stand es Scheuch zu den Herrn aus dem Saal weisen zu lassen - ob es mir oder Ihnen oder sonst wem passt oder nicht.

Gast: Leon Walras
01.08.2012 14:59
4 2

Ein "würdiger" Abgang ...

... eines Polit-Ungustls. Da kann man auch nix anderes erwarten. Für Uwe Scheuch sind die Tage ohnedies gezählt: Er wird es schwer haben, sich vom Verdacht der Korrution und Bestechlichkeit wieder reinzuwaschen. Wohin soll sich dieser Mensch beruflich orientieren? Leid tun braucht er wirklich niemandem, er ist an seiner Lage selber schuld.
Aber auch sein Bruder und Dörfler scheinen jetzt ganz tief in die Schmutzkiste zu greifen. Es wird sicher lustig, in den kommenden Tagen die Outings der gesamten Kärntner Seilschaft zu verfolgen ... für Komik wird jedenfalls reichlich gesorgt sein.

Antworten Gast: Tangokorupti
01.08.2012 16:46
0 1

Re: Ein "würdiger" Abgang ...

wohin soll er sich orientieren? Er führt mit seiner Familie ein gutgehenden Betrieb.
Und Sie, arbeiten bei der Pleite-KTZ?

Antworten Gast: doveinsicilia
01.08.2012 16:00
3 0

Re: Ein "würdiger" Abgang ...

Wohin soll er sich orientieren? Na, nach Sizilien!

Fotos lügen nicht

Sie schauen nunmal so aus, Herr Scheuch, da kann der Herr Eggenberger wirklich nichts dafür...

Gast: Free
01.08.2012 14:36
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Gegen die linke Jpurnaile und ihre Hetzte gehört härter vorgegangen.

Also war die Aktion völlig richtig.

 
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