Es gehört zweifelsohne zu den Fixgrößen in Londons Medienlandschaft: Das "Time Out"-Magazin. Zuletzt musste man 3,25 britische Pfund (umgerechnet rund vier Euro) bezahlen, um über kulturelle und kulinarische Wochenhöhepunkte in der Metropole an der Themse informiert zu werden.
Ab Herbst soll sich das ändern: Dann wird das Stadtmagazin in ein Gratisblatt umgewandelt und damit genauso kostenlos sein wie die dazugehörige App. Das berichtet der "Guardian". Hintergrund: Die Herausgeber wollen die wöchentliche Auflage von 55.000 Stück auf 300.000 Stück erhöhen. Einnahmen werden damit künftig nicht mehr aus dem Verkauf des Magazins selbst, sondern aus dem Anzeigenverkauf generiert werden.
Erstmals auf den Markt kam das "Time Out London" 1968 (Auflage: 5000 Stück). Seinen Höhepunkt erreichte das Magazin Mitte der 1990er, als es wöchentlich mehr als 110.000 Stück absetzen konnte.
(Red.)

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